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Gotfiends.net: Eine Alternative zum StudiVZ

Da das StudiVZ in letzter Zeit durch diverse „Peinlichkeiten“ und diversen Sachen negativ aufgefallen ist, schlage ich als gute Alternative Gotfriends vor. Hierzu habe ich ein Interview mit Alexander Trust geführt, der Gotfrinds fast von Anfang an begleitet.

  • Guten Tag Alexander Trust. Wie lange besteht denn Gotfriends eigentlich schon?
  • Gotfriends, wie es derzeit ausschaut gibt es noch nicht so lange. Eine ursprüngliche Variante entstand damals in 2004. Damals allerdings hatte die Idee mit massiver Skepsis seitens angesprochener Benutzer zu kämpfen. Heute, in 2007, scheinen viele Leute ihre Bedenken von damals über Bord geworfen zu haben. Björn Asdecker, der sich bislang hauptsächlich für die Programmierung auszeichnet – man kann quasi von „seinem Baby“ sprechen – hat damals eine Plattform programmieren wollen, mit der man seine studentischen Kontakte pflegen kann und sich vernetzen, vor allem vor dem Hintergrund, wenn man vielleicht ein Mal nicht mehr vor Ort sein würde.

  • Wer ist für Gotfriends zuständig?
  • Bislang gibt es noch keine glasklaren Positionen. Seit einiger Zeit kümmern sich Björn und Christian Strehl hinter den Kulissen darum, dass die Funktionalität von Gotfriends zunimmt. Letzten Sonntag gab es ein spontanes Treffen in Köln, dass Stefan Meiners vorgeschlagen hatte. Wir waren dabei zu viert, einer davon ich selbst. Wir haben uns bei dem Treffen Gedanken gemacht, in welche Richtung Gotfriends sich entwickeln soll und eben auch gewisse Positionen und Funktionen benannt und ich habe die Freiheit besessen ein paar Leute beim Namen zu nenen, von denen ich denke, dass sie gewisse Positionen bei Gotfriends auch ausfüllen können.

  • Gotfriends befindet sich ja derzeit noch in der Betaphase – wie sieht die Zukunft von Gotfriends aus?
  • Die Zukunft sieht, zumindest in unseren Augen, die wir Gotfriends voran bringen wollen, rosig aus. Wir möchten das System dauerhaft, so haben wir es z. B. in dem Brainstorming am letzten Sonntag besprochen, auf drei Säulen setzen. Der eine Bereich soll „Schule, Hochschule und Berufsleben“ umfassen. Ein anderer soll ein soziales Netz darstellen, und wieder einer soll sich mit Hobbies und dem Privatleben beschäftigen. Alle drei Bereiche sollen vernetzt werden und, damit die Leute sich etwas mehr unter der Formulierung des sozialen Netzes vorstellen können. Es geht im Speziellen darum, die Verbindungen im Netzwerk aktiver zu gestalten. Zum einen gibt es Dinge, für die gibt es heute eigentlich keinen Markt mehr, und trotzdem Leute, die nach diesen Ressourcen anfragen. Es gibt aber auch Ressourcen, für die gibt es noch keinen Markt. Der Austausch von eben diesen Ressourcen soll über das Netzwerk getätigt werden. Das kann in etwa so funktionieren wie bei gewissen Nischenanwendungen, wie z. B. Bookcrossing. Der Austausch von Informationen, und das gegenseitige Aushelfen in Situationen, in denen der andere eben nicht über das Knowhow verfügt. Jeder kann seine Talente feilbieten und wird vielleicht, wenn er gut fotografieren kann, von Leuten angesprochen, die gerne Party- oder Hochzeitsbilder haben wollen. Andererseits möchte vielleicht jemand einen Fernseher repariert haben, oder Nachhilfe in Sachen Computer erhalten und könnte dem Gegenüber dafür Gesangsstunden geben oder ihm in Schulfächern Nachhilfe anbieten. Die Ressourcen sind beliebig austauschbar, wichtig ist, dass die Leute erkennen, dort gibt es die Möglichkeit auf sehr viel zuzugreifen, und wann immer sie vielleicht ein Problem haben, dass sie selbst nicht in der Lage sind zu lösen, z. B. wenn sie zwei linke Hände haben, so kann ihnen ein anderer unter die Arme greifen.
    Zusätzlich dazu soll auch die oberste Strukturebene, die des Ortes ein Plus an Informationen bieten. Moderatoren sowie Cityscouts werden gesucht und gefunden und können für ihr Bundesland oder auf lokalerer Ebene Informationen ins System einpflegen, um dann mit anderen zusammen zu kommen, aber eben auch anderen die Möglichkeit zu bieten, festzustellen, was denn in der Umgebung alles für Möglichkeiten im Verborgenen liegen. Gemeint sind eben nicht nur Partys und Partybilder, sondern genauso gut Veranstaltungen aus gänzlich anderem Rahmen.

  • Wie groß ist Gotfriends derzeit und für wen ist Gotfriends besonders interessant?
  • Gotfriends ist noch sehr klein und schnuckelig, wenn man so will. Wir verfügen über um die 1000 Nutzer. Man könnte fast sagen, „man kennt sich“. Allerdings geht es derzeit eben vor allem darum, Gotfriends aktiv mitzugestalten. Jeder darf, kann und soll sich gerne einbringen. 😉 Gotfriends ist eben im Augenblick vor allem für diejenigen interessant, die in Gotfriends eine Möglichkeit sehen, sich zu verwirklichen. Gotfriends verfolgt einen „Spirit“ der eben dem von Open Source ähnlich sein soll oder Wikipedia, wenn man so will. Aber genau solche Leute sprechen wir an, und so haben wir schon eine intakte, aktive Gruppe von Leuten gefunden, die wirklich ernsthaftes Interesse daran hat, das Potenzial zu nutzen, was Gotfriends bietet. Diese wiederum holen ihre Freunde mit ins Boot und die profitieren davon, dass sie so engagierte Freunde haben, die ihnen das Social Network so gestalten, wie es eben möglichst für jeden etwas zu bieten hat.

  • Welche Stärken von Gotfriends siehst du im Vergleich zu anderen Web 2.0 – Angeboten oder Social Networks?
  • Das Potenzial und die Stärke von Gotfriends liegt vor allem darin, dass wir uns als Projekt nicht kapitalisieren wollen, sondern einen Verein gründen. All die kreative Schaffensenergie der besonders aktiven Mitglieder fließt in die Funktionalität von Gotfriends und versackt nicht (wie z. B. beim StudiVZ) in dem Treiben, sich auszumalen, wie man über Werbung oder findige Geschäftsmodelle an das Geld der Nutzer kommt.

  • Viele Portale setzen Werbung durch Einblendung von Bannern, Layern etc. oder speziell auf den User zugeschnittene Werbung ein, damit sie sich finanzieren können. Wie ist der Einsatz von Werbung und wenn ja in welchem Umfang bei Gotfriends geplant?
  • Gewünscht wird von uns allen, die wir Gotfriends voran treiben, das wir keine Werbung benötigen werden. Geplant ist, allerhöchstens im Eingangsbereich für Nicht-Mitglieder in Form von Bannern Werbung zu schalten. Das allerdings kommt für uns nur als allerletzte Möglichkeit in Betracht. Vielmehr möchten wir, sobald wir den Verein gegründet haben, uns a) über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanzieren, so ähnlich eben, wie es bei Wikipedia bislang auch vorgemacht wurde. Auf der anderen Seite ist dort b) die Möglichkeit des Social Shoppings, die wir integriert haben. Die Nutzer können in einem Eingabefeld den URL eines Internetshops angeben und wenn dieser die Funktionalität von Social Shopping unterstützt, erhält Gotfriends anteilig eine Provision. Wenn man für sich selbst eh etwas kaufen möchte, und aber das Projekt untersützen, so kann man beispielsweise die Amazonbestellung eben über das Social Shopping von Gotfriends abwickeln. Da wir keine finanziellen Interessen verfolgen, muss keiner Angst haben, dass er uns das Geld in die Taschen wirtschaftet. Wir wollen lediglich die Ausgaben damit decken können, die anfallen. Sollten wir Überschüsse erwirtschaften, so darf die Community darüber entscheiden, für welchen sozialen Zweck das Geld gespendet werden wird.

  • Gotfriends wird ja von Studenten geleitet, wie ist die Finanzierung von Gotfriends geplant?
  • Das ist nicht ganz richtig. Es stimmt, das ein Teil von uns studiert. Björn ist dabei, seine Diplomarbeit anzufertigen, meine Wenigkeit studiert, und so gibt es auch andere. Allerdings sind bei Gotfriends ebenfalls Leute im Team, die bereits im Berufsleben stehen, oder in Ausbildung sind. Gotfriends schließt sich nicht ab und möchte nicht ein exklusiver Hort für Studenten sein. Kluge Köpfe und engagierte Leute findet man nicht ausschließlich unter zukünftigen Akademikern.

  • Welche Möglichkeiten haben die User bei Gotfriends sich auszutauschen und wie wird die Privatsphäre der User beachtet?
  • Wir verfolgen keine wirtschaftlichen Absichten und die Daten der Nutzer sind nicht dazu da, um damit reich zu werden. Es gibt ein paar grundlegende Funktionen, wie ein globales Forum und Pinnwände in Profilen, über die kommuniziert werden kann. Ebenso können sich die Nutzer private Nachrichten schicken. Die Funktionalität von Gotfriends wird möglichst bald auch um Gruppen erweitert werden. Diese können öffentlich (für alle Gotfriendsmitglieder) oder greschlossen betrieben werden. So dass es Moderatoren für die Gruppen gibt, und die Leute sich anmelden müssen. Es gibt zur Kommunikation also sowohl öffentliche als auf private Sphären. Zudem gibt es die Möglichkeit Fotoalben anzulegen, die ebenfalls öffentlich oder privat (nur für Freunde) angezeigt werden können. Es gibt für die Nutzer weiterhin viele Einstellmöglichkeit, ihre Privatsphäre betreffend. Man kann sein eigenes Profil anderen Leuten unzugänglich gestalten, kann aber auch gegenüber Freunden nur gewisse Daten anzeigen lassen, wenn man beispielsweise nicht möchte, dass diese über neue Foren- oder Pinnwandeinträge informiert werden. An einem Punkt macht die Privatsphäre allerdings halt. Bei uns gibt es, im Gegensatz zum StudiVZ keinen Unsichtbarkeitmodus. Wenn jemand das Profil eines anderen besucht, so wird derjenige das auch wissen. Wir meinen, dass auf diese Weise gar nicht erst eine Atmosphäre entstehen kann, in denen Leute sich unangenehm beobachtet fühlen müssen, oder andere Cyber-Stalking betreiben können.

  • Welche Funktionen können die User bei Gotfriends nutzen und werden die User mit in den Aufbau von Gotfriends einbezogen?
  • Die Funktionen solch eines Netzwerkes bestehen in den Möglichkeiten der Kommunikation und der Information. Zu beiden Punkten hatte ich zu vor schon etwas gesagt, möchte aber noch ergänzen, dass es auch auf die Strukturierung der Informationen und die Suchmöglichkeiten ankommt, die eben einen Nutzen generieren. Angedeutet hatte ich weiter oben ja die drei Säulen, auf die wir Gotfriends stellen wollen. Wenn dann hinterher Funktionen dazu kommen, dann werden sie alle mit der Kommunikation und dem Weg der Information dieser Bereiche zu tun haben. Gleichwie möchten wir bei Gotfriends alle Funktionen anbieten, die die Nutzer gerne haben möchten. Dadurch, dass bei Gotfriends eben „einige“ der Nutzer auch zu Machern werden, wird auf lange Sicht die Funktionalität von Gotfriends immer den Bedürfnissen angepasst werden. Eine lebenslange Baustelle quasi, so ähnlich wie der Kölner Dom.

  • Kannst du bitte am Schluß noch mal zusammenfassen, was Gotfriends ausmacht und warum man sich dort anmelden sollte.
  • ch kann dir vor allem sagen, was Gotfriends für mich ist. Es ist ein Projekt in dem ich Verantwortung übernehmen kann, und in dem ich eigene Ideen einfließen kann. Außerdem lerne ich bei der Arbeit mit dem Projekt unheimlich viele nette Leute kennen, denen es genauso geht wie mir. Das spontane Treffen in Köln war eines von vielen. Man tauscht sich aus, man wird zusammen kommen, man wird dem Begriff des sozialen Netzwerkes alle Ehre machen. Es geht nicht nur darum, die Passivität zu fördern, sondern auch die Aktivität zu unterstützen. Zwei Dinge, die ich beherzige: Wenn man ein guter Gastgeber ist, kommen die Leute gerne wieder. Aus diesem Grund nehmen wir uns der Neuankömmlinge bei Gotfriends an, so gut wir können und integrieren sie in Diskussionen und zeigen ihnen, dass sie ein Teil der ganze Community sind. Zum anderen habe ich mal an einer Stelle in einem Foreneintrag bei Gotfriends darüber gesprochen, dass Gotfriends ein prima Preis-/Leistungsverhältnis hat. Man bekommt nämlich genauso viel zurück, wie man investiert. Wenn man sich rege im Netzwerk beteiligt, wird man ein positives Echo auf seine Aktivität erhalten.

  • Hast du noch etwas, was du den Lesern sagen möchtest?
  • Gerne würde ich mir wünschen, dass die LeserInnen bald zahlreich bei Gotfriends wiedersehe, und sie den Gedanken dieser Gemeinschaft genauso aufnehmen und vielleicht auch weitergeben, wie wir das tun.

    Ich hoffe du bist mit dem Roman zufrieden, nachdem ich dich so lange habe warten lassen. Ich kann mir dich übrigens auch gut in einer Funktion bei Gotfriends vorstellen. Und wenn es denn dann möglichst bald die Gruppen gibt, kannst du dich ja z. B. auch als Gruppenleiter einer eigenen Star Trek-Gruppe dort auszeichnen. Als wir von diversen Positionen bei Gotfriends sprachen, habe ich deinen Namen jedenfalls auch genannt. Aber lies dir halt mal den Forenbeitrag „Cafe Goldmund“ durch.

    Bis dahin, alles Gute,

    Alex

Vielen Dank für das Interview.

Weitere Informationen zu Gotfriends kann man auf den Gotfriends Blog nachlesen.

StudiVZ – Neue AGB und Aufruf zum Widerspruch

Aufruf: StudiVZ Nutzer – nehmt die Gelegenheit zum Widerspruch wahr und zeigt StudiVZ damit, dass man nicht willkürlich mit den Usern umgehen kann bzw die User in einigen entscheidenden Rechten beschneiden kann.

So,.. StudiVZ hat neue AGB raus gebracht (siehe unten) denen man innerhalb von 2 Wochen widersprechen muss (Mail an: agb at studivz dot net), wenn man nicht mit denen einverstanden ist. Wer nicht widerspricht für den gelten ab 14 Tage nach Erhalt der E-Mail die neuen AGB. Da dort einige Absätze mit gegen den Strich laufen, habe heute eine Mail mit den Widerspruch zu StudiVZ geschickt – auch auf die Gefahr hin, das mein Account dort gelöscht wird. Hauptsächlich geht es darum, dass Datenschutz gebrochen wird und StudiVZ theoretisch wegen kleinster „Vergehen“ wie falsches Profilbild eine dazu im Gegensatz sehr hohe „Vertragsstrafe“ in Höhe von mind 6.000 Euro belangen will/kann.

Das die neuen AGB noch nicht ganz rechtens und damit gültig sind kann man auf dem LawBlog von Udo Vetter sowie in einen weiteren Artikel des LawBlog nachlesen.

Jürg Olaf Schäfers spricht den Punkt an, dass der sogenannte „Fettdruck“ in den neuen AGB die den Usern zugesendet wurden, ja gar nicht vorhanden ist und somit die User, sofern sie sich nicht nochmal die AGB direkt im StudiVZ anzeigen lassen, einige wichtige Punkte übersehen können.

Auch Don Alphonso hat aktuell einen Beitrag zu den neuen StudiVZ-AGB gesendet.

Eine gute Alternative zum StudiVZ ist daher die Gotfriends Community die im Aufbau und Funktionen dem des StudiVZ entspricht – nur mit dem Vorteil das dort das Verhalten seitens der Gründer wesentlich besser umgegangen wird als bei StudiVZ.

Hier eine vollständige Kopie der neuen AGB des StudiVZ:

ALLGEMEINE NUTZUNGSBEDINGUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON STUDIVZ (www.studivz.net)
Stand: 14. März 2007

studiVZ (www.studivz.net oder www.studiverzeichnis.net einschließlich aller dazugehörigen Länder- und Sub-Domains) ist ein interaktives Online-Angebot der studiVZ Ltd. (nachfolgend auch „Betreiber“ genannt) und richtet sich ausdrücklich an Studenten und Studentinnen sowie an ehemalige Studierende (Alumni).

1. Geltung der Nutzungsbedingungen

1.1 Im Verhältnis zwischen dem Betreiber und dem Mitglied (nachfolgend auch „Nutzer“ genannt) gelten die nachstehenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen (nachfolgend auch „AGB“). Abweichende Bedingungen des Nutzers, die mit diesen Allgemeinen Nutzungsbedingungen in Widerspruch stehen, finden keine Anwendung.

1.2 Mit der Anmeldung als Mitglied bei studiVZ erklärt sich der Nutzer mit diesen Nutzungsbedingungen einverstanden. Bei der Anmeldung erhält der Nutzer die Möglichkeit, von den AGB Kenntnis zu nehmen und muß die Geltung der AGB durch gesonderten „klick“ bestätigen.

1.3 Im Rahmen des Nutzungsverhältnisses zwischen Betreiber und Nutzer gelten die AGB auch dann, wenn bei der Inanspruchnahme weiterer Dienste des Betreibers nicht nochmals ausdrücklich auf die Geltung der AGB verwiesen wird.

1.4 Der Betreiber behält sich vor, diese AGB jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden dem Nutzer zwei Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail zugesandt. Wenn der Nutzer der Geltung der geänderten AGB innerhalb von zwei Wochen nach Empfang der E- Mail nicht widersprochen hat, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Der Betreiber verpflichtet sich, den Nutzer in der E-Mail, die die geänderten Bedingungen enthält, gesondert auf die Bedeutung der Zweiwochenfrist hinzuweisen.

1.5 Widerspricht der Nutzer der Geltung der neuen AGB, kann der Betreiber das bestehende Nutzungsverhältnis unter Ausschluss jeglicher Schadenersatzansprüche des Nutzers mit sofortiger Wirkung beenden und sämtliche unter dem Profil des Nutzers gespeicherten Daten löschen. Auf diese Möglichkeit wird der Betreiber den Nutzer in der E-Mail, die die geänderten Bedingungen enthält, ebenfalls gesondert hinweisen.

2. Anmeldung und Abmeldung

2.1 Voraussetzung einer Anmeldung als Nutzer bei studiVZ ist die Eigenschaft als Student / Studentin bzw. als ehemalige/r Studierende/r (Alumni) sowie die Vollendung des achtzehnten (18.) Lebensjahres. Der Betreiber ist berechtigt, die Personalien, insbesondere das Alter des Nutzers anhand geeigneter amtlicher Papiere zu prüfen.

2.2 Der Nutzer darf sich nur einmal als Mitglied anmelden und versichert mit seiner Anmeldung, daß er bislang noch nicht Mitglied von studiVZ ist.

2.3 Der Nutzer versichert, daß alle von ihm gegenüber dem Betreiber angegebenen persönlichen Daten der Wahrheit entsprechen und nur den Nutzer persönlich beschreiben. Dies gilt auch für Fotos der eigenen Person.

2.4 studiVZ bietet die Dienste seiner Plattform ausschließlich für private Zwecke an. Eine gewerbliche Nutzung ist nicht erlaubt. Mit der Anmeldung versichert der Nutzer, die Dienste nur für private Zwecke zu nutzen.

2.5 Bei Verstoß des Nutzers gegen eine oder mehrere der vorgenannten Bestimmungen der Ziffern 2.1 bis 2.4 gilt Ziffer 8.

2.6 Der Nutzer kann sich jederzeit ohne Angabe von Gründen in der Rubrik MEIN ACCOUNT durch Anklicken der Schaltfläche MEINEN ACCOUNT LÖSCHEN, aber auch schriftlich oder per E-Mail abmelden. Mit der Abmeldung wird der gesamte unter dem Profil des Nutzers gespeicherte Datensatz vollständig gelöscht. Das Nutzungsverhältnis endet damit.

3. Beschreibung des Angebots von studiVZ

3.1 Der Betreiber betreibt ein soziales Netzwerk in Form einer Kommunikations-Plattform im Internet, über die als Nutzer registrierte Studenten/Alumni für den Aufbau und die Pflege von Freundschaften miteinander Kontakt aufnehmen und kommunizieren können. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich anzumelden, Informationen über sich zu veröffentlichen, Gruppen zu gründen oder ihnen beizutreten, Bekannte oder Freunde zum Beitritt in seine Gruppe(n) einzuladen, innerhalb der Plattform nach anderen Personen (Mitgliedern/Nutzern) zu suchen und vieles mehr.

3.2 Sämtliche Angaben der einzelnen Nutzer (Profile) sind in einer zentralen Datenbank des Betreibers abgelegt. Die Mitglieder können sich die Profile anderer Mitglieder ansehen und mit diesen in Kontakt treten.

3.3 Hierbei sind jedoch stets die guten Sitten und Umgangsformen zu wahren. Das Vortäuschen einer fremden Identität sowie beleidigende, herabsetzende oder rassistische Äußerungen laufen dem Sinn des Dienstes von studiVZ zuwider und sind deshalb verboten.

3.4 Soweit Nutzer auf fremde Internetseiten weiterführende Links auf studiVZ einstellen sollten, werden diese vom Betreiber unter Umständen verfolgt und auf deren Inhalt überprüft. Sofern sich herausstellt, daß diese fremden Internetseiten rechtswidriges Material jedweder Art enthalten, werden die betreffenden Links vom Betreiber gelöscht.

3.5 Der Betreiber behält sich vor, im Datenbanksystem von studiVZ Programme zu verwenden, welche Rückschlüsse auf das Kommunikationsverhalten der Nutzer ermöglichen. Diese Programme dienen ausschließlich der Erhöhung der Sicherheit der Kommunikation im Netzwerk von studiVZ. Eine Verwendung der durch diese Programme gewonnenen Daten zu anderen, insbesondere gewerblichen, Zwecken findet nicht statt.

4. Kosten

4.1 Die Anmeldung bei studiVZ ist kostenlos. Bis auf weiteres bleiben auch alle Dienste und Features von studiVZ kostenlos. Hiervon ausgenommen sind die Angebote im Shop („Salon“).

4.2 Der Betreiber behält sich das Recht vor, die Nutzung von bestimmten Diensten (z.B. SMS-Versand) auf der Plattform zur gegebenen Zeit entgeltlich zu gestalten. Außerdem behält sich der Betreiber vor, künftig angemessene Werbung zu schalten.

5. Datennutzung und Datenschutz

5.1 Der sensible und verantwortungsvolle Umgang mit den personenbezogenen Daten aller Nutzer ist für studiVZ ein Anliegen von äußerster Wichtigkeit.

5.2 Sämtliche datenschutzrechtlichen Gesetze und Bestimmungen werden von studiVZ genauestens befolgt. Zu diesen Bestimmungen zählen vor allem das Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), die datenschutzrechtlichen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (§§ 85 ff. TKG) und die gesetzgeberischen Vorgaben auf EU-Ebene.

5.3 studiVZ gibt die personenbezogenen Daten seiner Nutzer nicht an Dritte weiter, es sei denn, der Nutzer hat vorher seine ausdrückliche Einwilligung erklärt oder es besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Datenweitergabe. Soweit der Nutzer eine Einwilligung erteilt, kann er sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft durch einfache Mitteilung (E-Mail, Fax, Brief) widerrufen.

5.4 Die unter dem Link http://www.studivz.net/policy.php zu findende Datenschutz-Erklärung informiert ausführlich darüber, zu welchem Zweck Daten erhoben werden, welche Mindestangaben von jedem Nutzer zu machen sind, welche Angaben zusätzlich freiwillig gemacht werden können und wie der Schutz und die Sicherheit aller personenbezogenen Daten bei studiVZ gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen gewährleistet wird. Außerdem informiert die Datenschutz-Erklärung ausführlich über technische Fragen des Datenschutzes (Cookies, Logfiles, Firewalls etc.). Weitere Informationen finden sich überdies in den Datenschutz-Informationen.

6. Haftung des Betreibers

6.1 Der Betreiber haftet nicht für den Inhalt der Veröffentlichungen der Nutzer; dies gilt insbesondere für Fälle, in denen die von Nutzern eingestellten Inhalte gegen das geistige Eigentum (Markenrechte, Urheberrecht, etc.) oder gegen das Persönlichkeitsrecht Dritter verstoßen. Dieser Haftungsausschluß gilt gleichermaßen für Inhalte von Internetseiten, welche von Nutzern von studiVZ ohne Kenntnis des Betreibers verlinkt wurden. Sobald studiVZ indes Rechtsverletzungen auf den verlinkten fremden Seiten bekannt werden sollten, werden derartige Links unverzüglich entfernt.

6.2 Der Betreiber haftet nicht für die Richtigkeit und den Inhalt der allein von den Nutzern selbst gemachten Angaben in den Anmelde- bzw. Profildaten der Nutzer oder für sonstige durch Nutzer generierte Inhalte. Der Betreiber übernimmt keine Haftung für den eventuellen Mißbrauch von Informationen.

6.3 Der Betreiber haftet nicht für wirtschaftliche, körperliche oder immaterielle Schäden, die sich aus der Nutzung dieser Networking- und Kommunikations-Plattform ergeben, soweit der Schaden nicht nachweislich auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Betreibers oder seiner Mitarbeiter beruht.

6.4 Der Betreiber ist ständig bemüht, einen jederzeit ordnungsgemäßen Betrieb von studiVZ sicherzustellen. Der Betreiber garantiert jedoch weder die ununterbrochene Nutzbarkeit bzw. Erreichbarkeit von studiVZ, noch haftet er für technisch bedingte Übertragungsverzögerungen oder Ausfälle. Beispielsweise kann es durch technische Störungen oder auch notwendige Wartungsarbeiten zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Services von studiVZ kommen.

6.5 Der Betreiber haftet nicht für die unbefugte Kenntniserlangung von persönlichen Nutzerdaten durch Dritte (z. B. durch einen unbefugten Zugriff von „Hackern“ auf die Datenbank). Der Betreiber haftet auch nicht dafür, dass Angaben und Informationen, welche die Nutzer selbst Dritten zugänglich gemacht haben, von diesen mißbraucht werden.

6.6 Der Betreiber behält sich das Recht vor – geht jedoch keinerlei derartige Verpflichtung ein -, den Inhalt jedweden Textes sowie eingesandter Fotos bzw. Grafikdateien auf die Einhaltung von Gesetz und Recht zu überprüfen und, wenn nötig, ganz oder teilweise zu löschen.

6.7 Der Betreiber ist jederzeit berechtigt, die Dienste von studiVZ ohne Angabe von Gründen unter Ausschluß jeglicher Schadenersatzansprüche der Nutzer mit sofortiger Wirkung ganz oder teilweise einzustellen und sämtliche gespeicherten Nutzerdaten zu löschen.

6.8 Die von studiVZ verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf etwaige Rechtsverstöße geprüft. Rechtswidrige Inhalte auf den verlinkten Seiten waren zu diesem Zeitpunkt der Verlinkung nicht ersichtlich. Allerdings hat StudiVZ auf die Inhalte der verlinkten fremden Seiten keinen Einfluß. Auch ist studiVZ eine andauernde inhaltliche Kontrolle der verlinkten fremden Seiten nicht möglich und ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung auch nicht zumutbar. Sobald studiVZ indes Rechtsverletzungen auf den verlinkten fremden Seiten bekannt werden sollten, werden derartige Links unverzüglich entfernt.

7. Verantwortlichkeit des Nutzers

7.1 Für den Inhalt seiner Anmeldung und damit für die Informationen, die er über sich bereitstellt, ist der Nutzer allein verantwortlich. Er versichert, keinerlei Gesetze oder Rechte Dritter durch sein Verhalten und von ihm hochgeladene Inhalte (Texte, Bilder etc.) zu verletzen, insbesondere das allgemeine Persönlichkeitsrecht und geistige Eigentumsrechte Dritter zu wahren.

7.2 Die Bekanntgabe und der Austausch von Passwörtern, Codes und Seriennummern jeglicher Art sind auf der Plattform nicht gestattet.

7.3 Ferner dürfen keine Profile auf studiVZ oder Internet-Seiten eingerichtet werden, die dazu dienen, missbräuchlich Informationen auszulesen, zu speichern, zu bearbeiten, zu verändern, weiterzuleiten oder auf sonstige Weise zu missbrauchen.

7.4 Der Nutzer versichert, daß die bei studiVZ angegebenen persönlichen Daten (einschließlich Fotos der eigenen Person) der Wahrheit entsprechen und den Nutzer persönlich beschreiben. Des weiteren versichert der Nutzer, dass er mit der Nutzung von studiVZ ausschließlich private und keine geschäftlichen Absichten verbindet, und daß er die Plattform von studiVZ und die ihm anvertrauten Daten Dritter nicht zu Zwecken der kommerziellen Werbung oder der Werbung für politische Parteien und/oder Kandidaten verwendet. Schließlich versichert der Nutzer, niemals gesetzeswidrige Inhalte, in welcher Form auch immer, auf studiVZ zu verbreiten.

7.5 Der Nutzer darf den Service von studiVZ nur zu dem bestimmungsgemäßen Zweck des privaten Austauschs von Informationen und der Herstellung von beiderseits gewünschten privaten Kontakten nutzen. Verboten ist insbesondere jede Form von sog. „Massengruscheln“.

7.6 Der Nutzer muss zur Wahrung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Brief- und Telekommunikationsgeheimnisses, E-Mails und andere Nachrichten vertraulich behandeln und darf diese deshalb nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung des Absenders Dritten zugänglich zu machen. Dies gilt auch für Namen, Fotos, Telefon- und Faxnummern, Adreßdaten, E-Mail-Adressen und/oder URLs (Internetadressen). Jeder Verstoß gegen die Vertraulichkeit, insbesondere jede mißbräuchliche Verwendung derartiger Daten durch manuelles oder automatisiertes Auslesen, Speichern, Verarbeiten, Verändern, Löschen, etc. wird rechtlich verfolgt.

7.7 Außerdem darf der Nutzer E-Mails oder sonstige Nachrichten für andere Nutzer nicht abfangen und darf dies auch nicht versuchen. Der Nutzer darf E-Mails und vergleichbare Nachrichten an Mitglieder ausschließlich zum Zweck der privaten Kommunikation versenden, nicht zum Anpreisen oder Anbieten von Waren oder Dienstleistungen an andere Mitglieder. Der Nutzer darf insbesondere keine Kettenbriefe, Pyramidenschemen, Wettbewerbe, Lotterien, Wettspiele Schneeballsysteme oder Multi-Level-Marketing versenden oder organisieren.

7.8 Unter keinen Umständen darf der Nutzer bei Nutzung des Services von studiVZ gegen die geltenden Gesetze verstoßen oder den Service in einer Art und Weise nutzen, die die Verfügbarkeit der Angebote für andere Nutzer von studiVZ negativ beeinflußt.

Unbeschadet der eventuellen strafrechtlichen Verantwortlichkeit des Nutzers sind Inhalte insbesondere unzulässig, wenn sie:

Propagandamittel im Sinne des § 86 StGB darstellen, deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist,
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen im Sinne des § 86a StGB verwenden, deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist,
zum Hass gegen Teile der Bevölkerung oder gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe aufstacheln, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern oder die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, daß Teile der Bevölkerung oder eine vorbezeichnete Gruppe beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,
eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus‘ begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 und § 7 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise schildern, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, leugnen oder verharmlosen,
grausame und sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt; dies gilt auch bei virtuellen Darstellungen,
als Anleitung zu einer in § 126 Abs. 1 StGB genannten rechtswidrigen Tat dienen,
den Krieg verherrlichen,
gegen die Menschenwürde verstoßen, insbesondere durch die Darstellung von Menschen, die sterben oder schweren körperlichen oder seelischen Leiden ausgesetzt sind oder waren; eine Einwilligung ist unbeachtlich,
Kinder oder Jugendliche in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung darstellen; dies gilt auch bei virtuellen Darstellungen,
sexistisch oder pornografisch sind und/oder Gewalttätigkeiten, den sexuellen Mißbrauch von Kindern oder Jugendlichen oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben; dies gilt auch bei virtuellen Darstellungen.

7.9 Außerdem ist die Verbreitung von diffamierendem, anstößigem oder in sonstiger Weise rechtswidrigem Material, die Belästigung oder Bedrohung und die Verletzung der Persönlichkeitsrechte anderer Nutzer oder sonstiger Dritter mißbräuchlich.

7.10 Es ist dem Nutzer schließlich untersagt, auf der Plattform von studiVZ Links auf Internet-Seiten mit rechtswidrigen Inhalten zu setzen.

8. Rechtsfolgen bei Verstoß gegen diese AGB

8.1 Für alle Fälle eines Verstoßes eines oder mehrerer Nutzer gegen eine oder mehrere Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen, insbesondere gegen eine oder mehrere Bestimmungen der Ziffern 2.1 bis 2.4 und/oder Ziffer 7., behält sich der Betreiber das Recht vor, den Nutzer ohne Angabe von Gründen und unter Ausschluß der Geltendmachung von Schadenersatz seitens des Nutzers mit sofortiger Wirkung vom Service auszuschließen und seinen Account einschließlich all seiner Daten vollständig zu löschen. Die Einleitung zivil- und/oder strafrechtlicher Schritte, insbesondere die Geltendmachung von Schadenersatz und/oder die Erstattung einer Strafanzeige bleiben in derartigen Fällen ausdrücklich vorbehalten.

8.2 Vertragsstrafenregelung: Verstößt ein Nutzer gegen eine oder mehrere Bestimmungen der Ziffern 2.1 bis 2.4 und/oder Ziffer 7., ist der Nutzer verpflichtet, eine vom Betreiber nach billigem Ermessen festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe auf erstes Anfordern an den Betreiber zu zahlen. Ferner ist der Nutzer in einem solchen Fall verpflichtet, unverzüglich nach Aufforderung durch den Betreiber eine nach juristischen Standards übliche vertragsstrafenbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben.

8.3 Der Nutzer verpflichtet sich ferner, den Betreiber schadlos von jeglicher Art von Klagen, Schäden, Verlusten oder Forderungen zu halten, die durch jedweden Missbrauch des Nutzers an diesem Service und den Verstoß gegen diese AGB entstehen könnten. Der Nutzer verpflichtet sich insbesondere, den Betreiber von jeglicher Haftung und von allen Verpflichtungen, Aufwendungen und Ansprüchen, die sich aus Schäden wegen Beleidigung, Verleumdung, übler Nachrede, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, wegen des Ausfalls von Dienstleistungen für andere Nutzer, wegen der Verletzung von Immaterialgütern (Marken, Urheberrechte, etc.) oder sonstiger Rechte ergeben, freizustellen. Die Freistellungsverpflichtung erstreckt sich auch auf die zur Abwehr derartiger Forderungen erforderlichen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung (Rechtsanwaltskosten).

9. Elektronische Angriffe durch Hacker, Crawler etc.

9.1 Elektronische Angriffe jeglicher Art auf die Plattform / die Datenbank / das Netzwerk von studiVZ oder auf einzelne Nutzer sind strikt untersagt. Jeder elektronische Angriff führt zum sofortigen Ausschluß des Nutzers und wird zivil- und strafrechtlich verfolgt.

9.2 Als elektronische Angriffe gelten insbesondere, ohne daß diese Aufzählung abschließend wäre:

* Hacking-Versuche, d.h. Versuche, die Sicherheitsbarrieren von studiVZ zu überwinden, zu umgehen, oder auf sonstige Art außer Kraft zu setzen
* Einsatz von Computerprogrammen zum automatischen Auslesen von Daten wie z.B. Crawlern (alias Spider oder Robot, kurz: Bot)
* das vorsätzliche Anwenden und/oder Verbreiten von Viren, Würmern, Trojanern
* Verwendung von Links, Programmen oder sonstigen Verfahren, die die Plattform / die Datenbank / das Netzwerk von studiVZ oder einzelne Nutzer schädigen können oder sollen
* Brute Force Attacken
* massenweises Spamming

9.3 Vertragsstrafenregelung: Der Nutzer verpflichtet sich, für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen das Verbot von elektronischen Angriffen (Ziffern 9.1 und 9.2), eine vom Betreiber nach billigem Ermessen festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Landgericht zu überprüfende Vertragsstrafe in Höhe von mindestens EUR 6.000,00 (in Worten: sechstausend Euro) auf erstes Anfordern an den Betreiber zu zahlen.

9.4 Ferner verpflichtet sich der Nutzer für den Fall einer Zuwiderhandlung gegen das Verbot von elektronischen Angriffen (Ziffern 9.1 und 9.2), unverzüglich nach Aufforderung durch den Betreiber eine nach juristischen Standards übliche vertragsstrafenbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung mit im wesentlichen (je nach Einzelfall) den folgenden darin enthaltenen Verpflichtungen abzugeben:

* es mit sofortiger Wirkung zu unterlassen, den elektronischen Angriff fortzusetzen oder einen neuen vergleichbaren Angriff zu unternehmen.
* es mit sofortiger Wirkung zu unterlassen, im Wege des elektronischen Angriffs etwa gewonnenes Datenmaterial an irgendwelche Dritte weiterzugeben.
* den Betreiber unverzüglich in Textform und umfassend darüber zu informieren, welchen Dritten (Namen, Anschriften, vollständige Kontaktdaten) das etwa gewonnene Datenmaterial wann und in welcher Form bereits zur Kenntnis gelangt, übermittelt oder auf andere Weise zur Verfügung gestellt worden ist.
* sämtliches mittels des elektronischen Angriffs gewonnenes digitales Datenmaterial vollständig, endgültig und nicht wiederherstellbar von allen vorhandenen Datenträgern unwiederbringlich zu löschen sowie etwaiges analoges Datenmaterial (z.B. Unterlagen, Aufzeichnungen, Ausdrucke etc.) restlos zu vernichten.
* eine eidesstattliche Versicherung als Bestätigung der erfolgten Löschung und Vernichtung rechtsverbindlich unterschrieben an den Betreiber zu übersenden.
* absolutes Stillschweigen über sämtliche etwa gewonnenen Daten, über die Unterlassungsverpflichtung und über die eidesstattliche Versicherung sowie sämtliche dem Angreifer sonst bekannt gewordenen internen Angelegenheiten von studiVZ zu wahren – insbesondere auf Internetforen, in blogs oder gegenüber der Presse – es sei denn, die Offenlegung einzelner Informationen ist aufgrund öffentlichrechtlicher Vorschriften gegenüber Behörden oder zur Wahrung von Rechtsansprüchen gegenüber Gerichten zwingend erforderlich.

10. Einbeziehung Dritter

Der Betreiber ist berechtigt, Dritte mit der Erbringung von Teilen oder des ganzen Leistungsspektrums seiner Dienste zu beauftragen. Der Datenschutz bleibt hiervon unberührt.

11. Erhaltungsklausel (Salvatorische Klausel)

Sollte eine Bestimmung der Allgemeinen Nutzungsbedingungen unwirksam oder in Teilen unvollständig sein oder werden, so bleiben die übrigen Klauseln der Allgemeinen Nutzungsbedingungen in ihrer Gültigkeit unberührt. Die unwirksame Bestimmung gilt durch eine solche Bestimmung ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Lücken in den Allgemeinen Nutzungsbedingungen.

12. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Soweit rechtlich zulässig, ist der Gerichtsstand Berlin. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluß des UN-Kaufrechts.

StudiVZ – Passwörter geknackt – Update

Kaum loggt man sich bei StudiVZ ein kommt die Meldung:

Sicherheitsmassnahme – bitte neues Passwort erstellen:

Wir haben den begründeten Verdacht, dass Unbefugte heute versucht haben, sich Zugriff zu studiVZ zu verschaffen.

Zu Deiner Sicherheit ist Dein bisheriges Passwort nicht mehr gültig.
Um Dir ein neues Passwort zu erstellen, gib bitte Deine Emailadresse unten an. Du bekommst dann eine Email von uns mit einem Link, um Dir ein neues Passwort zu erstellen.

Wir entschuldigen uns für das Problem und danken für Dein Verständnis!

Deine Emailadresse:

Dein studiVZ-Team

Wenn man dann auf den Link klickt kommt:

Bitte schau in dein Email-Postfach!

Du hast gerade eine Email mit einem Bestätigungslink von uns erhalten. Das ist nötig, damit wir nachprüfen können, ob Du tatsächlich der Besitzer dieser eMail-Adresse bist. Durch einen Klick auf den Link gelangst Du wieder auf diese Seite und kannst Dir dann ein neues Passwort einrichten.

Nun gut, ich habe jetzt schon 2x versucht mir das Passwort zu schicken zu lassen, bisher aber noch kein Erfolg (bei 1 Mio Usern die ihr Passwort zurück setzen lassen wollen auch kein Wunder).

Bei Don Alphonso auf der Blogbar gibt es den üblichen „negativen“ Beitrag dazu, bei Robert Basic auf BasicThinking gibt es eine neutrale Berichterstattung sowie weitere Informationen zu dem Vorfall im StudiVZ.

Update:

Wir sind gleich wieder für euch da…

Liebe studiVZler!

Nun müssen wir doch eine Pause einlegen!

Wir wollten Euch aus Sicherheitsgründen ein neues Passwort zukommen lassen. Die zahlreichen Abfragen von Passwörtern haben nun aber unsere Datenbank in die Knie gehen lassen.

Bitte habt Verständnis. Wir lösen das Problem, brauchen aber etwas Zeit.

Gegen 0.00 Uhr sind wir wieder für Euch da!

Viele Grüße
Euer studiVZ-Team

Wie ich oben schon angedeutet habe, ist die Datenbank in die Knie gegangen.

Weitergeleitetes Leid

Von Mails, die ich meinem ärgsten Feind nicht schicken würde…

Da nun auch schon das StudiVZ (eigentlich eine Plattform zum wiederfinden alter Schulkameraden und Bündnis schließen mit anderen Studenten) zum Versenden gewisser Nachrichten missbraucht wird, erfolgt hier nun mal eine Übersicht über die Arten von Mails, deren Existenz ich gerne ausrotten würde.

1. Kategorie: „Schick-das-weiter-oder-STIRB“
Was soll das? Warum schickt mir jeder, der mich in seinem Adressbuch stehen hat, diese Mails? Und wer denkt sich das aus? Es reicht von „10 Jahre Pech in der Liebe“ bis zur halben Todesprophezeiung, was einem in diesen Kettenmails angedroht wird, sollte man sie nicht an mindestens 15 Leute weiterschicken. Da tun einem ja schon die Menschen leid, die gar nicht so viele Menschen kennen – da haben die armen Säcke schon fast keine Freunde und dann gehen sie deswegen noch drauf! Die hätten ja nicht mal die Möglichkeit, diesen Flüchen zu entkommen. Im Ernst, warum sollte ich das weiterschicken, noch dazu an meine Freunde? Denen wünscht man in der Regel kein Pech (jedenfalls nicht außerhalb der selbstgebastelten Normen für Gerechtigkeit in der Welt).
Löschen!

2. Kategorie: „Ist das nicht ent-supi-niedlich?“
Es ist in Ordnung, wenn du Diddl-Mäuse liebst. Es ist vollkommen legal, einen Teddy im Bett liegen zu haben. Ich werde niemals darüber spotten, wenn jemand Glücksbringer-Kuscheltiere zu Prüfungen mitbringt. Aber Mails, die schon im Betreff-Text Anmerkungen wie „Eine schöne Geschichte“ stehen haben – das ist eindeutig ein Auslöser für diesen Brechreiz, der mich dann und wann überkommt. Erstens sind diese Wahnsinnsgeschichten, Gedichte und Plüsch-Power-Point-Präsentationen einem schon so bekannt, dass es weh tut, zweitens: Wenn mich ganz plötzlich das Gefühl überkommt, ich müsste jetzt 53 Steiff-Teddys anschauen, dann kann ich „Steiff-Teddy“ in der Suchmaschine meines Vertrauens eingeben und habe, was ich brauche. In der Regel interessieren mich schöne Geschichten nur, wenn sie der Absender selbst erlebt hat. Ansonsten weckt mich, wenn der Weltfriede da ist.
Löschen!

3. Kategorie: „Wer-das-nicht-weiterschickt-hat-mein-Kind-getötet“
Wie abartig gestrickt muss jemand sein, um so mit dem Mitleid der Menschen zu spielen? So, AOL zahlt euch 50 Cent für jede Mail, die weitergesendet wird, damit der arme Fridolin ein neues Herz, eine neue Lunge, ein neues Leben bekommt? Aber Kontakte zum Direktspenden gebt ihr nicht an. Hat AOL sicher verboten, hm? Oder: Ihr wollt mich total veräppeln. Und ich tippe da auf Möglichkeit 2. Das wirklich fiese an diesen Mails ist, dass man tatsächlich ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man sie nicht weiterschickt, a la „Und wenn’s nun doch stimmt?“ Und wenn tatsächlich mal ein Hilfegesuch reinschneit und jemand nach einer passenden Blutgruppe sucht, dann denkt sich der abgebrühte Kettenmailempfänger: „Alles klar, und den Weihnachtsmann gibt es wirklich.“ , nur weil man zuvor diese ganze Rotze geschickt bekommen hat. Ich bitte euch alle: Spendet richtig oder lasst es.
Löschen!

4.Kategorie: „Das-funktioniert-äääääscht-Spiel“
Man kann nur mit dem Kopf schütteln. Schreibe so und so viele Zahlen auf, schreibe so und so viele Namen dahinter, bla bla blubb und hast du nicht gesehen, dort und da steht der Name von dem, den du lüüübst! Na, ach, nee. Als wenn dem normal tickenden Menschen nicht auf Anhieb die Leute einfallen würden, die ihm am nächsten stehen. Die kleinen Spielchen versuchen noch, einen zu verwirren, indem sie einen erst was hinter die 3 schreiben lassen, dann hinter die 5 und so weiter und sofort. Ja, bin ich denn knacksig im Kopf, dass ich das nicht merken soll? War irgendwo ein Hinweis „Bitte nur mit einem IQ über 5 mitspielen!“, den ich überlesen habe? Und dann die alte Leier: schick das weiter, sonst beisst dich ein siebenköpfiges Malzbier genau in die Achselhöhe. Und wenn du’s weiterschickst, dann geht dein Wunsch in Erfüllung! Oh, wenn das so ist: Einmal fest „Weltherrschaft“ denken und ab dafür!
Löschen!

Früher hat es die Abergläubigen wenigstens noch Zeit und Geld gekostet, die vielen Briefe abzuschicken – jetzt geht der Wahnsinn per Mausklick in die Welt.

Wer jetzt das Gefühl hat, er müsste diesen Text jemandem in die Mailbox stopfen, der tue sich keinen Zwang an.
Angemerkt sei nur: Heute wird hier niemand sterben, weil er es nicht tut.

StudiVZ – wie geht es weiter?

Nachdem ja das StudiVZ an die Holzbrinck GmbH (die ja auch die StartUP Gelder für das StudiVZ gegeben hat) verkauft wurde – der Verkaufspreis soll so um die 50 bis 80 Millionen Euro gelegen haben – es wurde sozusagen nur zurück gekauft was man selbst gesponsort hat. Die Gründer des StudiVZ sollen ja von der Verkaufssumme nur sehr wenig gesehen haben (andere munkelten von 10-20 Millionen Euro, doch das ist wohl zu übertrieben). Der Blog vom StudiVZ – er war mal eine gute Möglichkeit damit die User des StudiVZ sich zumindest über einen kleinen Teil gemeinsam und abseits der Gruppen unterhalten konnten – ist ja nach dem einer der Mitarbeiter des StudiVZ behauptet hat das der CCC (Computer Chaos Club, ist eine Gemeinschaft von sogenannten „Hackern“) vergeblich versucht hätte das StudiVZ zu hacken, nach nicht einmal einen Tag da dann gehackt wurden. Der Hack ging über eine Lücke bei der WordPress-Blog-Software (welche hier auch genutzt wird) und da glücklicherweise der Blog auf einen extra Server abseits der normalen Userdatenbanken etc lag, geschahen keine größeren Schäden – aber der Blog wird wohl so schnell nicht wieder auftauchen…

Seit dem Verkauf sind nun einige mehr oder weniger lästige Neuerungen wie zum Beispiel die Anzeige des „Campus Captains“ (Suche) oder die von manchen so geliebte „Super Suche“ (es gab während diese offiziell im StudiVZ ausgeschalten war, eine externe SuperSuche die anscheinend auch wunderbar geklappt hat…) wieder gekommen. Des weiteren wird man nun mit dem „Kennst du schon..?“ auf der persöhnlichen Startseite begrüßt… naja StudiVZ meets Kontaktbörse. Die bisherige Werbung („Blue Man Group“ und „Virginia Jetzt“) hielt sich ja so in Grenzen des erträglichen – mal sehen wann da mehr kommt.

Die Plagiate – aus den Zeiten wo das StudiVZ mehr offline als online war und die Bugs nur so spuckten sowie das StudiVZ einer sehr schlechte Kritik hatte – gibt es ja immer noch solche Seiten wie zum Beispiel „pennervz.de“ „frickelvz.de“. Die damals öminöse Seite „studikz.de“ (in Anlehnung an den „Völkischen Beobachter“ den Ehssan Dariani im letzten Jahr rausgebracht hatte – als Einladung zu einer Party) ist nun wieder offline.

Bei der Blogbar von DonAlphonso (einer derer weswegen überhaupt am StudiVZ soviel getan wurde) ist nun rund um das StudiVZ auch etwas Ruhe eingekehrt – auch wenn er ab und zu noch diverse Meldungen rausbringt wie zum Beispiel über Gruppen die den Völkermord an den Armeniern leugenen oder ähnlichen Gruppen die – obwohl gemeldet – nicht gesperrt werden.

Ich habe bewusst auf viele viele Links verzichtet die ich hier zu fast jeden Absatz hätte posten können, doch wer mag, braucht ja nur auf der blogbar.de oder zum Beispiel bei google.de nach den Stichwort „StudiVZ“ suchen – viel Spaß.

Dezember – Advent und Weihnachtszeit?

Da ist er nun wieder der Dezember mit all den Dingen wie tägliches Türchen vom Adventskalender öffnen, gemütlich mit anderen Plätzchen backen, mit nicht vorhandenen Schnee Schneeballschlachten machen, die älteren Damen und Herren mit ihren Bekanntschaften zusammen warme alkoholische Getränke – daheim oder auch auf den Weihnachtsmärkten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen. In den Schulen beginnt nun wieder – je nach Lehrer(in) – eine etwas gemütlichere Stimmung – weniger Arbeiten zu schreiben, bei manchen sogar auch mit Adventsflair (ausschmücken des Klassenzimmers etc), andere striezen einen bis zum letzten Tag und verzichten – vorallem bei Klassen die sich nicht so positiv hervorgehoben haben, noch extra kurz vor Weihnachten eine Arbeit reinzudrücken (Pech gehabt *g*). Höhere Klassen (auch Berufsschulklassen) lassen es sich mitunter nicht nehmen mit (einzellnen) Lehrer(innnen) eine kleine Feier zu machen (lohnt sich gut fürs einschleimen *fg*) oder ähnliches.

Genug von schon längst bekannten Gerede… mal zu was anderem. StudiVZ hat sich endlich dazu entschlossen (hoffentlich nicht zu spät), doch eine etwas bessere Informationspolitik (leider nur im Blog, den die wenigsten lesen werden) zu geben. Auch die Bekanntgabe, dass ja nun doch jede Menge Bugs (Fehler) vorhanden waren und sind ist ein positiver Schritt. Auch wenn die Aufforderung absichtlich das StudiVZ nach Bugs abzusuchen – den öffentlichen Teil und nicht ein Testsystem ! – etwa wieder negative Presse macht – da ja da nun erst recht die Daten der User in Gefahr sind…. Über die versprochenen 256 Euro für jede Erstmeldung eines Bugs kann man sich auch streiten, da diejenigen die auf Geld aus sind, wohl eher nicht für diese (geringe) Summe den Fehler melden, sondern eher ausnutzen und durch Verkauf der Daten wesentlich mehr Geld bekommen.
Aber schauen wir mal was sich so geändert hat in den zwei Tagen die das StudiVZ nun durchgehend offline ist. Soweit dazu.

Mit bedauern muss ich feststellen, dass sich keiner (außer ich 😉 ) getraut hat im vergangenem Monat selbst Blogbeiträge beizusteuern… naja ich freu ich über die gewonnenen Punkte *g*. PS: Jeder kann sich nun auch direkt im STVC für den Blog anmelden – und mit der Firefox Erweiterung „Perfomacing“ kann man auch überall einen Blogbeitrag schreiben.

Das STVC Onlinegame soll ja heute Abend (gegen 19 Uhr) für eine begrenzte Anzahl von Usern wieder geöffnet werden (siehe  Game News 2), es wird interessant sein zu sehen, wie sich jeder schlägt – zumal ja jetzt der Admin (Mark2/Markus Heidegger) auch mit macht.

Im STVC mischt Komivo mit ihrer – etwas ungewöhnlichen – Adventskalendergeschichte („Der Fanfiction Weihnachtskalender„) die Stimmung auf und bereitet den einen oder anderen Schmunzler. Das STVC an sich wird wohl weiter eher un-weihnachtlich bleiben (ja: keine Schneeflocken die über den Bildschrim rieseln oder gar weihnachtliche Einrichtungsgegenstände). Dennoch soll keiner Schaden nehmen, der etwas Adventsstimmung mitbringt und verbeitet.

StudiVZ – Down wegen XSS Wurm

Jaja, nun ist es soweit gekommen – nachdem in den letzten Tagen die Wellen rund um das Thema StudiVZ und Sicherheit/Datenschutz sehr hoch geschlagen sind – und bei Don Alphonso dem Hauptsächlichen Blogger und Aufklärer – wenn auch etwas einseitig zu dem Thema – die Seite total überlastet war (aufgrund von Verlinkung seitens Heise.de und SpiegelOnline), ist nun das StudiVZ – bis auf weiteres Offline.

Der Grund lässt sich auch sehr leicht finden (sinngemäßes Zitat):

Nach den Erklärungen von Jürgen Küster ist heute ein sogenannter XSS-Wurm im StudiVZ aktiv gewesen und hat sich dort mittels Pinnwand und Gruppenlink verteilt. das boshafte an dem Wurm ist, dass er gleichzeitig von dem betroffenen User das Passwort und Login-E-Mail auf eine geheime Pinnwand geschrieben hat. Jeder weiß, was man mit diesen Daten hätte anfangen können… Die Verbreitung des Wurms geschah für den User nicht bemerkbar – indem er die Freundesliste des Users durchschaute und jedem der Freunde eine Nachricht schickte das dieser doch bitte der Gruppe beitreten möchte…
Entdeckt wurde der Wurm schließlich heute Mittag – als nämlich einer der StudiVZ Mitarbeiter auf den Link klickte… nur 2 Minuten danach war der Stöpsel aus StudiVZ raus.

Das absurde daran ist, dass der StudiVZ Blog die ganze Zeit mit online ist. Man darf nun gespannt sein, wie lange das STudiVZ nach dieser Schlappe braucht, um wieder die Pforten für die Mitglieder zu öffnen.

Update: StudiVZ ist jetzt wieder online. / RS-Fehler korrigiert.

Studivz – trügt der Schein?

Nach dem ich vor gut 5 Tagen dem StudiVZ eine gute Kritik gegeben habe (http://blog.stvc.de/admin/2006/11/20/studivzde-studiverzeichnis.stvc), so muss ich heute diese Meinung revidieren. So ist mir durch das lesen von sehr sehr vielen Blogbeiträgen wie z.b. auf fx3.org und blogbar.de (die viele Blogbeiträge zum StudiVZ geleistet haben) die Erkenntnis gekommen, dass das StudiVZ mehr verspricht als es halten kann. So waren zum Beispiel lange schon (seit Juli 2006) verschiedene Bugs bekannt (wie zum Beispiel ansehen von PRIVATEN Bildern als unangemeldeter Gast usw). In den letzten Tagen kam dann auch noch hinzu das offensichtlich von StudiVZ eine etwas sehr ominöse Stalker Gruppe gedultet wurde – trotz Hinweisen eines Users! Dazu kommt, dass das StudiVZ nichts über den geplanten Verkauf sagt, sowie das im StudiVZ Blog – trotz gegenteiliger Beweise – immer noch vom „höchsten“ Datenschutz etc gesprochen wurde… Ein weiterer Kritikpunkt ist, das offensichtlich mutwillig im StudiVZ Blog und Forum Beiträge/Gruppen gelöscht werden, die eine „zu starke“ Kritik an den Tag legen…

Trotz allem werde ich meinen Account beim StudiVZ weiter behalten – da ich dort bisher nur Daten eingegeben habe, die auch so – über andere Quellen – herauszufinden sind und schauen wie es sich nun weiter entwickelt. Da ja sich nun auch „richtige“ Datenschutzbeauftragte mit dem StudiVZ beschäftigen, bleibt auch weiter offen, wie lange das StudiVZ noch existiert – man darf gespannt sein.

StudiVZ.de – Studiverzeichnis

Seit kurzem bin ich bei Studivz.de angemeldet (nachfolgend studivz genannt)- eine Seite von ehemaligen Studenten für Studenten. Das studivz hat im November 2006 die 1 Million-Grenze bei den angemeldeten Studenten überschritten und ist somit neben anderen Community’s eine der größten deutschprachigen Studentencommunitys.

Was ist das besondere an Studivz?

Im studivz hat jeder Student/jede Studentin die Möglichkeit ein eigenes Profil zu erstellen und bestimmten Gruppen beizutreten. Zusätzlich kann man noch nach anderen Studenten an der eigenen Hochschule oder anderen Hochschulen suchen. Durch die Freunde-Funktion kann man sichtbar machen wer mit wem befreundet ist. Zugleich wird damit auch die These „über 6 Leute kennst du jede Person“ bestätigt, denn es wird auch angezeigt über wieviel Stellen jemand mit jemand anderen befreundet ist. Das beste an studivz ist, dass es kostenlos für die Nutzer ist. Eine besondere Funktion ist das sogenannte „gruscheln“ was man grob übersetzt – keiner ist sich da so sicher – mit „anstupsen/knuddeln“ übersetzen kann.

Mehr Infos zum Studivz gibt es im StudiVZ Blog.

Ich persöhnlich empfinde das Studivz perfekt um gegebenfalls alte Klassenkameraden wiederzufinden, neue Freundschaften schließen zu können und um auch mal einen kleinen Blick außerhalb der eigenen Hochschule werfen zu können.