Philosophischer Gedanke

Hey ihr alle, mir ist gerade mal wieder so ein philosophischer Gedanke gekommen:

„Leider sind die Höhepunkte im Leben eines Menschen nie so hoch wie die Tiefpunkte tief sind.“

Ich bin noch am überlegen ob das so ganz richtig ist… Teilt hier jemand die Meinung mit mir? Naja, mir fällt bei längerem Denken immer mal wieder soetwas „geistreiches“ ein. Denkt mal drüber nach. Ich wünsche euch jedenfalls eine schöne Woche. Bis zum nächsten Gdanken.

Gruß CÈDRIC

 

7 Gedanken zu „Philosophischer Gedanke

  1. Komivo

    Das ist ja ne ganz subjektive Sache. Um ehrlich zu sein, bei mir
    hält sich das die Waage. Wenn ich einen Tiefpunkt habe, denk ich,
    es kann nicht schlimmer kommen und wenn dann mal das Hochgefühl da
    ist, dann glaub ich, ich müsste platzen, wenn ich noch ein Stück
    glücklicher werden würde. Aber für nen schönen Hollywood-Dialog
    reicht’s Zitat allemal.

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  2. CÈDRIC

    In deinem Kommentar hast Du selber schon unbewusst mein Zitat
    bestätigt. Du schriebest: „Wenn ich einen Tiefpunkt habe, denk ich,
    es kann nicht schlimmer kommen und wenn dann mal das Hochgefühl da
    ist, dann glaub ich, ich müsste platzen, wenn ich noch ein Stück
    glücklicher werden würde.“ Was ich meine? Wenn du einen Tiefpunkt
    in deinem Leben hast, also einen wirklichen Tiefpunkt, egal was,
    sagst du das es nicht mehr schlimmer kommen kann, also die Grenze
    ist erreicht. Gehen wir das mal mathematisch an, deine
    Tiefpunktskala geht von 1 – 10, wenn Du sagst „…es kann nicht
    mehr schlimmer kommen…“ hast Du bereits auf Deiner Tiefpunktskala
    die 10 erreicht. Weils nicht mehr schlimmer kommt, die Grenze ist
    erreicht. Wenn Du aber einen absoluten Höhepunkt in Deinem Leben
    hast, so sagst Du …“dann glaub ich, ich müsste platzen, wenn ich
    noch ein Stück glücklicher werden würde.“ Wenn mir uns jetzt die
    Skala von 1-10 wiederhernehmen, dann befindest Du dich vielleicht
    bei der 8 oder 9 oder auch 9,5, weil Du ja gesagt hast „wenn ich
    noch ein Stück glücklicher werden würde…“, also die Betonung
    liegt auf Stück. So jetzt haben wir Deinen Tiefpunkt, wo es nicht
    schlimmer kommen kann, also die Zahl 10. Und dann haben wir da noch
    Deinen Höhepunkt wo es noch ein Stück besser kommen kann, also die
    Zahl 9,5, die 0,5 sind das Stück wo es noch besser kommen könnte.
    Somit habe ich recht wenn ich schreibe: “Leider sind die
    Höhepunkte im Leben eines Menschen nie so hoch wie die Tiefpunkte
    tief sind.†Wenn Du Dir jetzt die „0“ auf dem Zahlenstrahl
    vorstellst, gibt es zwei Richtungen, einmal in die Richtung +1, +2,
    +3… und in die Richtung -1, -2, -3… Was meine ich damit? Egal
    ob du die positiven oder negativen Zahlen für die Höhepunkte oder
    Tiefpunkte als Masseinheit anwendest… Z.b. dein Höhepunkt: -8
    oder +8 das ist egal, weil Du das nach oben oder unten drehen
    kannst wie Du willst, die Höhe von 0 – -10 un die Höhe von 0 – +10
    ist die selbe. ALSO: „Leider sind die Höhepunkte im Leben eines
    Menschen nie so hoch (z.b. 9,5) wie die Tiefpunkte tief (10) sind“
    Vielen Dankfür Deine Bestätigung. Gruß CÈDRIC

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  3. Komivo

    FAST richtig! Ich will dir ja nicht an die Karre fahren, aber da
    gibt es noch Ecken und Kanten an deiner Theorie. 1. Höhepunkte und
    Tiefpunkte sind nicht messbar, nur fühlbar. Für Gefühl gibt es aber
    keine Skalen. Man denkt nur, man fühlt sich viel schlechter, als
    man sich mal besser gefühlt hat. 2. Wenn man das ganze dennoch
    messen könnte, dann steht an den Enden des zur Messung
    hinzugezogenen Strahls nicht +10 oder -10, sondern (bezogen auf
    meinen ersten Kommentar) das „Platzen vor Glück“(=Tod) und das
    „Doch noch schlimmer werden, denn wir alle wissen, dass es IMMER
    noch schlimmer werden kann, man DENKT nur, dass es das nicht kann“
    (=Tod[sofern man den Tod nicht etwa als Befreiung empfindet]). 3.
    Das ist eine ziemlich subjektive Angelegenheit. Meiner Meinung nach
    hast du auf deine Art und Weise genauso Recht wie ich, denn es
    obliegt dem eigenen Ermessen, ob Glück und Unglück sich die Waage
    halten. Da sind ja soviele Faktoren zu berücksichtigen. Kann ja
    sein, dass deine Hochs tatsächlich nicht deine Tiefs decken – muß
    aber nicht für mich gelten! 4. „wenn ich noch glücklicher wär, müßt
    ich platzen!“ = „besser gehts nicht“. Das Platzen ist ja keine
    Steigerung des Glücksgefühls. Mehr noch : Es ist unmöglich, vor
    Glück zu platzen. Ergo: Besser gehts nicht! Wenn dich diese
    Haarspaltereien nicht erfreuen (so wie mich), sondern verärgen,
    dann entschuldige meinen Angriff auf deine Philosophie. Wenn nicht:
    Ich liebe Debatten, hast du noch mehr zu diskutieren? Slainte,
    Kadettin Komivo

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  4. CÈDRIC

    Na, klar sicher doch 🙂 Ne mich stören solche „Harrspaltereien“
    überhaupt nicht, ich diskutiere ja auch gerne. Sicherlich hast Du
    auch recht wenn Du sagst, das meine Philosophie einige Ecken und
    Kannten hat, das ist mir später auch bewusst gworden und sicher
    kann man das nicht auf die gesamte Menschheit anwenden aber dennoch
    denke ich das es irgendwie stimmt. Und sicherlich weis ich auch das
    man Gefühle nicht messen kann (obwohl was ist mit den
    Gehirnströmungen die man messen kann, die sich ja letztendlich
    dadurch definieren.) Was ich meine das ist folgendes: Schau dir
    doch mal die erwürdig gealterten Menschen an. Sie stehen auf der
    Straße und unterhalten sich, aber über was? „Ach, ich war gestern
    wieder beim Artzt und der hat gesagt das meine Medikament
    umgestellt werden muss weil sich das negativ auf Blutdruck
    bemerkbar macht“ Jemand anderes: Ich kann nicht mehr, mein Rücken
    schmerzt schon wieder seit Tagen, letzte Woch war ich im
    Krankenhaus und die haben… Ich hoffe Du weist was ich meine, hör
    mal den älteren Leute zu, über was sie sich Unterhalten. Platz I :
    Krankheit & Tod Platz II: Die Jugend von Heute Platz III: „Ach
    waren das damals noch Zeiten“ Über was sich die alten Damen und
    Herren unterhalten ist zu 80% immer mit negativen verbunden, wie
    z.B. Krankheit etc. Was heist das? im Leben eines Menschen prägt
    das negative den Menschen mehr als das Positive. Bei den
    Tiefpunkten über die sie sich unterhalten, wirst Du doch nicht
    behaupten das die posiven Dinge über den negativen Dingen
    dominieren. Das heist also: Wenn die negativen Dinge, also die
    Tiefpunkte im Leben eines Menschen, über den Menschen dominieren
    dann kann ja die logische Schlussfolgerung nur sein, das die
    Höhepunkte nie so hoch oder tief sind wie die Tiefpunkte. Warum das
    keine subjektive Meinung ist? Über was unterhältst Du dich zuerst
    mit z.B deinem Freund, zuerst über das positive oder das negative.
    Beispiel: Am Mittwich den den 20. September 2006 hattest du einen
    Autounfall. Gleichzeitig hast Du am Mittwoch den 20. September 2001
    bei einem Gewinnspiel einen Plasmafernseher gewonnen. Was wirst Du
    deinem Freund oder wehm ach immer zuerst mitteilen?? Der Mensch hat
    mehr einen Hang zum negativen statt zum positiven. Warum ist das
    so? Weil die Tiefpunkte im Leben eines Menschen immer höher oder
    tiefer (+10 oder -10) als die Höhepunkte. Welcher Film hat bessere
    Einschaltquoten, der „ProSieben Blockbuster“ „Independence Day“
    oder der Film „Frühstück bei Tiffany“ ?? „Independence Day“ –
    negativ (ist ja klar warum, Zerstörung, Tote,) „Frühstück bei
    Tiffany“ – positiv (Liebe, Schönheit, Unkomliziertheit usw.) Und
    warum hat „Independence Day“ höhere Einschaltquoten als „Frühstück
    bei Tiffany“, weil das negative und böse viel interessanter und
    faszienierender ist als das Schöne und Liebe. Warum ist das so?
    Weil uns das negative, somit die Tiefpunkte in unserem Leben
    vielmehr bewegen als das positive, also die Höhepunkte. Die
    Tiefpunkte sind immer höher als die Höhepunkte! Tiefpunkte und das
    Negative wird immer höher Bewertet als die Höhepunkte und das
    Positive. An was denkst Du wenn Du „Titanic“ hörst? Doch sicherlich
    NICHT zuerst an die Hunderte von Menschen die überlebt haben,
    sonder Du denkst zuerst an die hunderte Menschen die umgekommen
    sind. Warum ? Negativ=prägt uns mehr=höher als Positiv=“Leider
    sind die Höhepunkte im Leben eines Menschen nie so hoch wie die
    Tiefpunkte tief sind.â€=Ich hab recht 🙂 ALSO: “Leider sind die
    Höhepunkte (dein gewonner Plasmafernseher oder die hunderte
    Menschen die den Untergang der Titanic überlebt haben) im Leben
    eines Menschen nie so hoch wie die Tiefpunkte (Autounfall oder die
    vielen Menschen die wärend der Titanic Katastrophe umgekommen sind)
    tief sind.†Gruß CÈDRIC PS: Freu mich auf deine Antwort bzw.
    Meinung 🙂

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  5. Komivo

    Also, wovon du jetzt redest, das ist der Nachrichtenwert. Da haben
    die schlechten nachrichten einen höheren Wert, weil wir sie, wie du
    schon sagtest, eher erzählen und auch eher hören wollen. Das hat
    aber andere psychologische Gründe. Man erzählt von Schlechtem, weil
    einem dann eher zugehört wird und man hört das gerne, weil einem
    das eigene Leben dann besser vorkommt UND weil wir alle wahnsinnig
    gerne lästern (auch um uns besser vorzukommen). Das spiegelt die
    Realität aber nicht wieder. Nur weil ich die die Bad News aus
    bekannten Gründen lieber erzähle, wiegen sie nicht tatsächlich
    schwerer – sie sind nur interessanter. Das gibt aber keine Auskunft
    darüber, wie sich die Tiefpunkte zu den Höhepunkten verhalten. Und
    um mal auch konkret zu werden: Situation 1: Du bekommst dein erstes
    Wunschkind Situation 2: Du hast einen Auto-Unfall und kommst mit
    einem gebrochenen Arm davon. Was ist nun höher und was tiefer?
    Eigentlich keins von beiden. Schon weil Situation 1 nur auf die
    Emotion zugreift während Situation 2 zwar zusätzlich auf den Körper
    wirkt, aber emotional nicht unbedingt ein Tiefpunkt sein muss, weil
    du dir nicht nur denkst: scheiße, Unfall gehabt; sondern auch: Gott
    sei Dank überlebt. Wiegt körperlicher Schmerz mehr als die geistige
    Freude über das Kind? Wie könnt er das, wenn er vorbei geht? Und
    was die alten Menschen angeht: Was die machen, machen wir auch, nur
    haben wir in zunehmenden Alter mehr Gebrechen, über die wir dann
    tratschen können (Nachrichtenwert). Aber da das Thema „Als wir noch
    jung waren“ fast bei jedem alten Menschen ein Funkeln in die Augen
    ruft: Wie kann das Leben dann nur voller Tiefpunkte gewesen sein?
    Und abschließend: Alte Menschen reden oft davon, dass damals alles
    besser war. Warum? Denn tatsächlich war es das ja nicht, oder?
    Allerdings haben sie alles was schlecht war mehr oder minder
    vergessen bzw. es als nicht mehr so relevant eingestuft. Wie
    könnten da die Tiefpunkte tiefer sein als die Höhepunkte hoch? wo
    sie doch nach ihrem Stattfinden gar keine große Rolle mehr spielen?
    wenn wir mit alten Freunden reden über die Zeit an der Schule, der
    Uni, im Betrieb – dann lachen wir über den ganzen Blödsinn, den wir
    angestellt haben und reden nicht über den dummen Streit den wir mal
    hatten oder das Bein, das mal weh getan hat. Wenn also von der
    neutralen Position in der Zukunft aus gesehen das Lustige lustiger
    war als das Traurige traurig – Wie kannst du dann Recht haben?

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