Misstrauen

Jeden Tag in den Nachrichten: Entführung. Vergewaltigung. Betrug. Diebstahl.

 

Grrrr. Kein Wunder, dass ich so misstrauisch bin wie der Wachhund vom Betriebsgelände nebenan.

 

Es ist doch wirklich so: Fremde Leute, das sind auch potentiell gefährliche Leute. Wobei das die bekannten Leute auch sein können. Es ist wirklich ein Crux mit dem Vertrauen…

 

Neulich habe ich ein Angebot von einer mir fremden angehenden Fotografin bekommen. Nein, nein, nicht ich soll in die Rolle des Fotomodells schlüpfen ( 😉 ), sondern mein Pferd. Sie bräuchte noch Aufnahmen für ihre Bewerbungsunterlagen und ich wohnte ja ziemlich in der Nähe. Ob sie ihn nicht fotografieren darf?

Jeder andere Mensch hätte sich einfach gefreut. Ich hatte gleich Bilder von Pferdekidnappern im Kopf, die über das Shooting das Pferd und die Gegebenheiten kennen lernen wollen und die dann mitten in der Nacht mein geliebtes Hü von der Koppel stehlen würden….

 

Ich kam mir so doof vor. So böse. Gemein und fies, wie jemand, der in anderen nur das Schlechte sieht und das Schlechteste erwartet. Dabei bin ich doch eigentlich Optimist! Dachte ich zumindest immer. Meiner eigenen Beschreibung nach bin ich aber eher Pessimist.

Ich könnte mich dafür schlagen. Wie soll unsere Welt jemals besser werden, wenn man selbst schon bei einer harmlosen Anfrage an Mord und Totschlag denkt?? Wie soll sich da eine globale Freundschaft aufbauen, wie der Weg für eine bessere Zukunft geebnet werden, wenn nicht mal das mit der Nächstenliebe hinhaut?? 

 

Jetzt ist der Papst in Deutschland. Da hat er viel zu tun. Wir aber auch.

 

Der Anfrage habe ich übrigens zugestimmt. Morgen werden die Bilder gemacht und ich übe mich in Vertrauen. Hoffentlich wird es belohnt….. ;-) 

 

2 Gedanken zu „Misstrauen

  1. Politik Blogger

    Naja, die Begeisterung für den Papst hält sich nicht nur bei mir
    persönlich, sondern anscheinend auch in der Region Regensburg sehr
    in Grenzen. Nach einer Umfrage auf Donau.de (Online-Ausgabe der
    ansässigen Mittelbayerischen Zeitung)
    geht der Papst den Leuten am Arsch vorbei
    (40% freuen sich
    nicht, 25% ist der Papst egal) und ignorieren den „Pontifex“
    schlicht (70%
    werden auf keinen Fall zu einer Veranstaltung gehen
    ). Reife
    Leistung des Papstes – trotz Dauerpropaganda solche Umfragewerte zu
    haben.

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