Archiv des Autors: Nemain

STVC-Observer – Blick nach Draußen: Mütter=Monster?

Der Observer hat seinen PC-Posten verlassen und einmal einen Blick in die echte große Welt riskiert. Leicht angeschlagen und desillusioniert bin ich zurück gekehrt um davon zu berichten.
Ein kleines Cafe in B., meine Freundin sitzt mir gegenüber an einem der Tische an denen wir schon während des schulischen Blaumachens gesessen haben. Das ist über 150 Jahre her. Jedenfalls kommt es mir so vor. Während ihr Blick unablässig über die Einkaufsmeile schweift um bekannte Lästerobjekte zu entdecken, meint sie beiläufig dass es Zeit würde mal meine Kartons aus ihrem Keller zu holen. Die stehen dort seit sie in meine alte Wohnung gezogen ist, damals 2001. Schuldbewusst nickend stelle ich ahnungslos fest dass sie sicherlich den Platz braucht und verspreche sie bald abzuholen, so in den nächsten 5 Jahren vielleicht.
„Nein, der Platz im Keller ist kein Problem, aber die Wohnung wird mir mit drei Kindern sicherlich zu eng“ erwidert sie mit einem Mona Lisa-Lächeln im Gesicht. „Halt“ denke ich alarmiert, „die wird doch nicht etwa…. „. Doch, sie wird. Auf meine Frage ob ich gratulieren oder Trost spenden soll, folgt ein durch Hormone gesteuertes „Beides“, begleitet von einem entrückten Grinsen, das mir verrät dass ich ein Opfer der Gestagene vor mir habe, hoffnungslos verloren.
Gerade als die Füße dieses Opfers wieder halbwegs fest auf dem Boden des Beruflebens stehen, nach dem Knick den Kinder halt so mit sich bringen. Ich überschlage heimlich die Zahl der kinderlosen Freundinnen die mir noch geblieben sind und überlege dass ich in Zukunft meine Zeit wohl weiterhin überwiegend mit Männern verbringen werde. Aber das ist ein anderes Thema. Die Anzahl der Frauen ohne Nachkommenschaft in meinem Umfeld fällt, nüchtern betrachtet, mau aus. Irgendwie scheine ich der einzige bevölkerungstechnische Blindgänger meines Jahrgangs zu sein, seit Caro letztes Jahr nach Süddeutschland gezogen ist.
In meinem Alter ist die Möglichkeit von einem Tiger gefressen zu werden größer als die, eine Freundin zu treffen die keine Kinder will.
Ja, ich bin Egoist. Eigentlich sollte ich wohl jetzt in einen Freudentaumel ausbrechen, sie umarmen und ihr die Dinge sagen, die Frauen in diesem Zustand hören wollen. Aber nicht mit mir. Sie sollte mich besser kennen und es mir nicht übel nehmen dass ich ein Gesicht ziehe als ob die Welt unter geht. Weiber.
Auf dem Rückweg zum Auto verfalle ich in Grübeln darüber wie sich die Menschen um mich herum in den letzten 10 Jahren verändert haben. Dabei fällt mir auf, dass es zwischen diesen gebärfreudigen Damen noch einmal himmelweite Unterschiede gibt. Während ich den Parkautomaten füttere, unterteile ich sie in Gruppen. Die eine Gruppe sind Frauen, die ich grob umfassend als „Freundinnen“ bezeichne. Auf der anderen Seite stehen die Frauen von „Freunden“, die weitaus schlimmere Variante. Ich denke als erstes an Birgit, die am ehesten das Mutterbild verkörpert, das meine Generation hervor gebracht hat. Birgit ist Beamtin, intelligent, emanzipiert und was heute noch so alles verlangt wird. Vor eineinhalb Jahren schenkte sie einem Wunderkind das Leben. Der Tag an dem Mark seine Männlichkeit verlor. Mark ist ein guter Freund, jedenfalls das was von ihm übrig ist. Seitdem diese Frau zur Mutter mutierte, hat er nichts mehr zu Lachen. Neulich durfte Mark Besuch empfangen, Birgit war aushäusig und Mark hatte die Erlaubnis Menschen zu treffen, die nicht Birgit ausgesucht hat. Als Henrik das Bad besucht, kommt Birgit nach Hause. Die Jacke noch an, das quengelnde Wunderkind noch auf dem Arm, postiert sie sich vor der Badezimmertür. Mir schwant Fürchterliches. Die Tür geht auf und noch bevor Henrik auch nur einen Ton des Grußes über die Lippen bringt, setzt ein mittelgroßes Donnerwetter ein „Du kannst wohl nicht lesen“ herrscht sie ihn an. Ich sitze stocksteif auf dem Sessel und versuche die Fassung zu bewahren, was wenn ich jetzt einen Lachanfall bekomme? Christophs süffisanten Grinsen ausweichend reiße ich mich zusammen.
„Ich hab von draußen genau sehen können dass du vor der Toilette gestanden hast!“ Henrik zuckt bloß mit den Schultern und lässt Birgit in der Diele stehen, Diskussionen mit diesem Drachen führen einfach zu nichts. Birgits Augen schießen Blitze, unterstützt von ihrer Schwester Heike, die genauso penetrant glotzend in der Diele steht, wettert sie weiter „Der Spruch auf dem Klodeckel steht nicht aus Spaß darauf!“ giftet sie. Jetzt kann ich nicht mehr. Um mich nicht auf dem Boden zu rollen und unter mich zu lassen, beschließe ich auf die Toilette zu gehen und den Text auf dem Deckel zu fotografieren. Ich muss ihn Henrik und allen die Mark kennen, heute Abend per E-Mail schicken. Immer noch blockiert Birgit die Tür. Meinem „Darf ich mal, ich setze mich auch hin“ erwidert sie nichts und sieht mich an wie ein lästiges Insekt. In ihren Augen bin ich eine Nestbeschmutzerin, eine die Männer versteht, Kinder frisst und zu schnelle Autos fährt. Als ich vor dem Kübel stehe, kann ich nicht mehr. In bunten Buchstaben, mit einer putzigen Karikatur versehen, steht dort mahnend: „Ob Groß ob Klein – Sitzen muss sein“. Bei mir hakt was aus. Ganz kurz kommt mir der Gedanke daneben zu pinkeln. Fluchtartig verlassen wir, uns innerlich tot lachend den Ort des Grauens. Die traurige Gestalt von Mark, die von der Tür aus hinter uns her winkt, verblasst vor meinem inneren Auge als mich eine Hupe aus den Gedanken reißt. Schade um diesen Mann, aber er hat es für sich so gewollt.

An der nächsten Kreuzung schweife ich schon wieder ab. Mir kommt Christian in den Sinn. Ein Bild von einem Mann, heute leider nur noch eine schlechte Kopie. Kirsten hat ihm nämlich die Flügel gestutzt. In der Hoffnung dass die Nörgeleien nach Kindern durch Kinder ein Ende finden, hat er sich breitschlagen lassen. Eigentlich wollte er keine. Jetzt hat er den Salat. Während ich im Stau stehe, ziehen die ausgemergelten Körper von meinen Freunden an mir vorbei, die einmal Männer gewesen sind. Ausgebeutet und verhärmt. Ausgespuckt von einer Bastion Frauen die denken dass ihnen alles gehört. Der Mann, der Herd, die Küche, die gut bezahlte Halbtagsstelle. Manchmal ertappe ich mich dabei wie ich mich frage wie sie das anstellen. Wie bringen sie ihre Männer dazu ihnen so zu gehorchen? Bei Christian und Frank weiß ich warum. Beide haben in einem Anfall von geistiger Umnachtung ihre Firmen auf ihre Frauen überschrieben. Im Glauben bei einer Bauchlandung damit fein raus zu sein, haben sie ihr Leben verpfändet. Einmal erhaschte ich zufällig den Satz „Gehen kann ich nicht, Simone zieht mir das letzte Hemd aus“. Daher weht also der Wind. Zugegeben wird solch pikante Einsicht nur im Beisein von Leidensgenossen. Kinderlosen wird gerne vorgegaukelt wie toll so ein Leben doch ist. „Du weißt gar nicht was du verpasst“ Das wüßt ich aber. Auch alle meine Freundinnen haben lange versucht mir eine Mutterschaft schmackhaft zu machen. Auf mich haben sie dabei, mit grünlich besudeltem Spucktuch über den Schultern, keinen großen Eindruck gemacht. Die wollen doch bloß dass man mit ihnen in einem Boot sitzt.
Als ich an der Ausfahrt stehe muss ich an Carina, Yvonne und Sandra denken. Auch Carina, Yvonne und Sandra haben einen Pulk von Kindern um sich herum. Die Männer sucht man vergebens. Haben sich alle davon gemacht nachdem ihre Sahneschnitten zu nörgelnden Sauertöpfen mutiert sind. Manchmal geht die Unterwerfung der Männer wohl doch daneben.

Hin und wieder trifft man bei dem Besuch der Mutter zwangsläufig auf die Mütter der kinderreichen Freundinnen. In den mitleidig lächelnden Gesichtern kann ich geradezu ihre rotierenden Gedankengänge lesen. „Kann die nicht?“ Nein, die will einfach nicht! Der Ausspruch dass ich auf keinen Fall Kinder wollte, wird mit einem milden Mona Lisa-Lächeln quittiert. Da ist es wieder. Auch potenzielle Großmütter werden davon befallen. Besonders herausragend tut sich in dieser Großmutter-Herde die Mutter von Tanja hervor. Jedes Mal wenn ich sie treffe, schafft sie es mir einen Haufen Kinderfotos unter die Nase zu halten bevor ich das Weite suchen kann. Ob sie mein gelangweiltes Gesicht dabei übersieht oder ob es ihr egal ist, ist mir schleierhaft. Einmal verstecke ich mich im Supermarkt erfolgreich hinter einem Regal. Als die Luft rein und die Gefahr durch ein anderes Opfer gebannt ist, verlasse ich erleichtert meinen Posten. Gerade als ich um die Ecke biege kommt mir eine weitere Vertreterin der Großmutter-Riege entgegen. „Na, ist es bei dir auch endlich so weit? “ Fassungslos starre ich auf die Regale hinter denen ich hervor gekrochen komme. Die ganze Reihe ist gesäumt mit Pampers und Babynahrung. Dass die Wölbung unter meinem T-Shirt der Knoten meines umgebundenen Pullovers ist, verkneife ich mir und nehme die Beine in die Hand.

Als ich in meine Straße einbiege kommen mir die Nachbarn entgegen. Während er verzückt den Kinderwagen schiebt, ermahnt sie die größeren Kindern nicht über die Straße zu laufen. Verstohlen tätschelt sie seinen Hintern. Als ich um die Ecke biege denke ich erschrocken „Nette Familie!“

STVC-Observer – Sonderausgabe zum Welt-Waffel-Tag

Liebe (und böse, irre oder waffelige) Leser,

haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht wie es ist inmitten einer riesigen Menschenmenge zu leben und trotzdem isoliert, nur für sich? Isoliert, mit einer riesigen Menschenmenge inmitten von sich? Oder beides? Richten Sie eventuell jedes Mal vor dem Schlafengehen ihr „Gute Nacht“ an die Stimmen um sich herum, obwohl das Bett neben ihnen leer ist? Gibt es Momente in denen Sie morgens jemandem im Bad begegnen, sich fragen warum sie ihn waschen, seine Zähne putzen und wie er überhaupt dorthin gekommen ist? Hören Sie Worte, von denen andere behaupten dass es sie gar nicht gibt? Oder sehen Sie die Dinge im Gegensatz zu anderen wie sie wirklich sind?
Nun, wenn sie bis jetzt noch keine dieser Fragen mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet haben, seien Sie nicht allzu enttäuscht, niemand ist bekanntlich perfekt und was nicht ist, kann schließlich noch werden.

Hiermit erkläre ich morgen, den 22.05.2008 zu einem ganz besonderen Tag: Den Internationalen Waffeltag (International waffle’s Day), denen gewidmet, die tapfer über den Dingen stehen und sich mit jedem Atemzug selbst beweisen dass sie ein ganz besonderer Menschenschlag sind. Dieser Tag ist den Mitgliedern einer Fraktion gewidmet, die so sonder- wie wunderbar ist. Der Huber-Waffel-Fraktion. Nun werden Sie sich sicherlich fragen „Wieso widmet man diesen Bekloppten und Bescheuerten einen ganzen Tag?“ Meine einzige Antwort darauf lautet „Warum nicht?“.
Ist es etwa nicht etwas besonderes wenn man sich jeden Morgen fragt wofür man aufsteht und es trotzdem tut? Oder wenn man aufsteht weil man weiß dass die Welt sich ohne einen nicht weiter dreht? Und aus all seinen Nöten eine Tugend macht? Wer sein Waffelpotential nicht nutzt trägt selbst die Schuld.

Stellen Sie sich vor, es gibt Mitglieder in dieser Fraktion, selbst Rettungsschwimmer, die ertrinken im Nichtschwimmer-Becken, mit etwa 10 anwesenden, ausgebildeten Trainern.
Es tummeln sich dort Personen, die dem Ruf der Nordsee gefolgt, am Rhein-Herne-Kanal aufwachen und kein Handy mehr bei sich haben, die mit der Absicht Bier holen zu wollen eine ganze Tankstelle verwüsten, Egos, die Oberkellnerinnen mit rosa Plüschhandschellen an sich ketten, eine Bar in ihre Gewalt bringen und Pudel mit Mixern traktieren, Abkömmlinge von Eltern die wehrlose Garagentore killen, Alarmanlagen bauen und sich dabei selbst erschlagen, Haarspray und diverse andere Sachen in Kühlschränken lagern, Schlüssel ins Klo runter spülen, in der Pampa angeln gehen und den Autoschlüssel stecken lassen oder sich beim Müll raus bringen aussperren weil die E-Rolladen runter gehen.

Ist es nicht an der Zeit Frauen ein Denkmal zu setzen, die nicht einen leeren, mit Matratzen an den Wänden ausgestatten Raum, durchschreiten können ohne sich dabei mittelschwere Verletzungen zu zuziehen? Die jeden Tag ihre Teebeutel in kaltes Wasser tauchen, vergessen dass eine Pizza in den Backofen gelegt wird um erwärmt oder nicht verkohlt zu werden? Oder nach dem Weg fragende Mitmenschen, nur vor 12:00 Uhr in die richtige Richtung schicken?
Haben Sie überhaupt eine vage Vorstellung davon wie es sich lebt, wenn man jede Türklinke in einem Haus schon zwischen den Rippen oder im Auge klemmen hatte? Mit der Vorfreude einer ganzen Woche den Fernseher einschaltet um eine Sendung zu verfolgen die schon einen Tag vorher ausgestrahlt wurde? Wenn man ständig vor verschlossenen DM-Toren steht, weil man zwei Stunden vor diesem Tor gequatscht hat? Mit dem Vorhaben sein Auto aus dem Parkhaus einer fremden Stadt zu holen, fest zu stellen, dass es geschlossen ist? Als behindert zu gelten in einer Gesellschaft von Vollpfosten, die sich von Perfektion und Leistung nährt? Nicht zu wissen welche der beiden Türen, die man sieht, die echte ist und jedes Mal die falsche nimmt?

Nein? Dann haben Sie bitte Verständnis dafür, dass man diesen Leuten durch so einen Tag mitteilt, dass sie mit ihren Macken, Ticks, Phobien, Neurosen, Spinnereien, Dachschäden und/oder Psychosen doppelt so liebenswert sind wie viele ihrer angeblich normalen Mitbürger! Und denken Sie daran, früher oder später kriegen wir Sie und heißen Sie willkommen im Universum der Schizophrenie!

Ganz besonders herzlich grüßt der Observer an dieser Stelle die 10 Mitglieder und 5 Ehrenmitglieder der Huber-Waffel-Fraktion, denen der Welt-Waffel-Tag gewidmet ist:

Den Waffelgott, fugo, oguf, Chef, seine irre Frau, Schusselsista, Spicy, die Triade des Irrsinns, Pudel des Todes, Modomöse, wullio und wulli, Seven, Vögelchen, Rammelina Rotz, Fresserchen, die Admimösen, Bienchen, Caitlin, Krähentier, Fabula, das Holz, den Geländewagen, Nick Havoc, die Egos, Döner, den Eissprung, Birte, Peter mit „5 Cent“, den Jahn-Depp, die Klöte, die Katzenpatienten, Sparten und Spalte, les lila Ladies, die OBI-Band, die Dortmund-Regensburg-Sauf-Connection, Mata Mäuse und alle Essener Wildgänse

Außerdem auch Nikolaus und Jürgen, Thomas und Stefan, Michael, Verena, Sibylle und Martin (ihr Luschen^^).

Bis dann, eure Admineuse

STVC-Observer – Wo hat das Eis den Sprung?

Ein Hallo an die liebe Leserschaft,

mit Erstaunen konnte ich feststellen dass dies nun bereits der 5. Bericht über meine Streifzüge durch die Comm ist. Wenn die Zeit weiter so eilt, katapultiert es uns, ehe wir uns versehen, selbst ins 24. Jahrhundert.

Bevor dies geschieht möchte ich euch aber, wie immer, die Statistiken unter die Nase halten:
Frauenquote: 22.83%
Durchschnittsalter: 17.07
DurchschnittsBMI: 23.34

Die letzten Lottogewinner heißen Fabula, NickHavoc, Neral_Jourian, und wulli mit je 2 Richtigen, Glückwunsch und nicht alles auf einmal ausgeben!

Die Chefin fragt die Comm:
Wie alt seid ihr?

  • unter 10 Jahre 2,56%
  • 10 – 13 Jahre 0,00%
  • 14 – 16 Jahre 12,82%
  • 17 – 19 Jahre 25,64%
  • 20 – 23 Jahre 25,64%
  • 24 – 26 Jahre 5,13%
  • 27 – 30 Jahre 10,26%
  • 31 – 35 Jahre 5,13%
  • 36 – 40 Jahre 2,56%
  • 41 – 50 Jahre 5,13%
  • 51 – 60 Jahre 5,13%
  • über 60 Jahre 0,00%

Insgesamt 39 Abstimmungen

User des Monats März wurde CaitlinCavanaugh während sich Seven den Titel bei den Offiziellen geholt hat. Herzlichen Glückwunsch den beiden!

Das Frühjahrs-Putz-Event wartet weiterhin auf fleißige Teilnehmer während sich in einem anderen Event eine Bilderflucht ereignet hat. Bis jetzt konnten nicht alle Flüchtigen wieder eingefangen werden, es wird noch fieberhaft nach ihnen gefahndet. Ganz lässt sich ein Verbrechen nicht ausschließen, da bis jetzt aber noch keine Lösegeldforderungen eingegangen sind, erscheint diese Möglichkeit als gering. Es mag sich bei dem Ausbruch auch lediglich um Lampenfieber gehandelt haben. Wer wen zur Flucht angestiftet hat muss noch abschließend geklärt werden.

Des weiteren wird ein Mitglied der drei Musketierchen vermisst, der Pudel des Todes lässt sich den dänischen Wind um die Nase wehen (Obacht mit den Pudellocken!), während seine beiden Komplizen bloß noch als halbe Irre durch die Comm geistern. Damit die Wartezeit nicht zu lang wird unterstützt der Observer die verbliebenen Irren durch die Veröffentlichung eines Vermisstenbildes:
Pudel des Todes
Pudel des Todes

Neues zum Online-Spiel gibt es übrigens hier und dort zu erlesen.

Nachdem ich das Innerste der Comm einmal mehr nach Außen gestülpt und einige kreative Wortneuschöpfungen entdeckt habe, wollte ich euch die „Vertipper“ des Monats vorstellen:

Auf den ersten Platz bringt es völlig unkommentiert die Signatur, die anmerkt:
„lebe dein tag ob er der letzte ist“

Platz 2 belegt folgender Absatz:
„Was ich auch schön fand, war, dass man alte Handlungsfäden noch ein wenig fortgeführt und dann zufriedenstellend beendet, so wie die Phatfindergeschichte oder belannas schwnagerschaft und ihre ehe mit Tom.“
Was ziehen wir für Schlüsse daraus? Ist es so dass die Finder der „Phat Farm“ (eine beliebte US-amerikanische Modemarke für Street fashion und Hip-Hop-Clothing) eine Geschichte über diesen Fund geschrieben haben? Oder handelt es sich hierbei um den verslangten Begriff „fat“ und die Story über eine Gruppe von Fast-Food-Kontrolleuren während des Kalorienzählens?
Eine weitere Möglichkeit wäre ganz einfach die heutige Nachlässigkeit. Oftmals wird ja bei der Jugend und vor allem im www die deutsche Sprache grob vernachlässigt und beim Schreiben einfach die erste Silbe weggelassen. Daraus kann man folgern dass es sich hier schlicht und einfach um Phosphorsäure dreht und die Chemiker die deren Salz, das so genannte „(Phos-)phat“, aufspüren um es geschichtlich zu dokumentieren.
So geschehen auch bei dem Begriff „schwnagerschaft“, die Kurzform von „Schwernagerschaft“, die sich um das Übergewicht von Hasen, Meerschweinchen und weiteren Nagetieren kümmert. Es mag aber auch sein, dass das „n“ versehentlich getippt und der Zustand eines Mannes beschrieben wurde, der eintritt wenn die Schwester heiratet.

Ganz dicht folgt eine besondere Bemühung um den Kampf gegen die Verenglischung unserer Sprache:
„Ich habe mal gelesen das Enterprise auf Sat 1 abgesetzt wurde, weil es einfach viel zu wenig Zuschauer gab und das mit den Sendezeiten war aber von Sat 1 auch nicht immer sehr fehr.“
Ob es sich wirklich um eine Durchsetzung der Deutschen Sprache handelt, damit die „Kinderarztpraxis Fehr“ in Böblingen oder der „Ferienhof Fehr“ im Allgäu gemeint ist, bleibt weiterhin ein Rätsel.

Ein ganz besonderes Wort hätte urtümlich den ersten Platz belegen sollen, aber zusammen mit Sevens Erklärung ist donars so genannter „Eissprung“ eine ganz eigene Erwähnung wert.
Der Eissprung:
„Wenn sich eine unregelmäßige, meist gezackte Linie durch eine dicke Schicht gefrorenes Wasser zieht kann man davon ausgehen, dass das Eis einen Sprung hat“
Gefunden natürlich in der Huber-Waffel-Fraktion, wo es für „mehr kurz beiträge als alles andere“ viel zu viele Punkte gibt und einige Mitglieder seit mehr als einer Woche versuchen ihre Macken zu zählen und immer noch zu keinem Ergebnis gekommen sind…

Auch das Gerücht „Keck ist krank,erist nicht mehr dauereingolgt!*g*“ wäre ein Anwärter gewesen, wurde aber durch die „Schwernagerschaft“ abgehängt.

Wo ich gerade bei den Gerüchten bin, es wird gemunkelt Webmaster würde sich selbst mit Telegrammen beglücken, während donar Wang auf eine ganz andere Art beglückt haben soll, mal sehen was drin äh dran ist^^

In der Sekaya Familie werden fleißig Probleme behandelt z.B. mit

„Wie beende ich eine Schreibblockade“
-Ein Leitfaden von und mit Nick Havoc

Sie haben eine Schreibblockade? Dann haben sie entweder einen an der Waffel, zu viel sinnlose Dinge im Kopf, oder verbringen zu viel Zeit mit mir…
In 9 von 10 Fällen kann man den dritten Punkt ausschließen. Folglich wenden wir uns den anderen zu.

    1.
    Haben Sie einen an der Waffel? In diesem Fall verweise ich Sie an die Huber-Waffel-Fraktion. Wenn Sie sich dort wohl fühlen, haben wir Ihr Problem gefunden.
      2.
      Zu viel sinnlose Dinge im Kopf? Dann betrinken Sie sich sinnlos, oder sinnvoll, auf jeden Fall betrinken. Das spült dann die sinnlosen Dinge raus, spätestens wenn Sie über der Schüssel hängen und sich wieder einmal schwören das nie wieder zu tun.

      Sollten Sie aus irgendeinem Grund diesen Weg nicht einschlagen wollen, laufen Sie einfach mehrfach mit Anlauf gegen eine Wand. Und wenn das nicht hilft, mailen Sie an irgendeine Emailadresse. Vielleicht haben Sie Glück und finden dabei jemanden, den das interessiert.

      Laut dem Leseclub kämpft sich Deus_Irae gerade durch die „Der verschlungene Pfad“-Trilogie von Chris Wooding, bedauert es schon nach Band 1 und meint nur Tolkien ist schlimmer, während Abraxia2 mit „Alltag im Mittelalter“ von Ernst Schubert angefangen hat und noch gespannt ist.

      Im Seven-Orden behauptet Seven:
      „…wenn jemand eine Klinke in den Hinterkopf gerammt bekommt ist es natürlich naheliegend, wenn man zuerst das Knie untersucht.“ Wobei ich anmerken muss dass mir nichts ferner liegt als dass dies nahe liegend ist.

      Einem Bericht zu Folge ist Delenn am 23.04.08 übrigens um 10:00 Uhr aufgestanden, hatte während sie Fleischkäsebrot verzehrte immer die gleichen körperlichen Beschwerden, ärgerte sich aber zum Glück nur wenig darüber und hörte kein Lied sondern TV. Nachdem sie den ganzen Tag über nichts gekauft hatte, besuchte sie nach dem Abendessen das STVC und fand dabei keine PM vor. Da sie aber über ein paar Schützen gelacht hat, besetzte der Tag auf der Skala noch eine 9. Nachzulesen sind dermaßen informative Dinge übrigens im Tagesfragebogen.

      Nicht klein zu kriegen ist auch die Diskussion um jenen tätowierten Herrn der seine Bekleidung durch Socken (die nicht an den Füßen getragen werden) aufpoliert. Die Frage um ein Für und Wider dieses Charakters erscheint müßig, da es wohl einige Zuschauer zu geben scheint, die einem solchen Sockenpfusch nichts abgewinnen können.

      Besonderen Spaß hatte Keck wie es scheint, vor allem mit Keck äh Brent „Call me Keck“ Spiner, auf der FedCon. Nachzulesen hier und dort sowie bildlich untermauert.

      Zum Abschluss noch einen besonderen Gedenkgruß für Spicy, ein „Winkewinke“ an den BBS-Watcher (Hallo Mot!!) und eine Palette Karotten für alle Schwernager!

      Bis denne, eure Admineuse

      STVC-Observer – „Birte, nennen sie die Art des medizinischen Notfalls“

      Ju’lan’tru!

      Schon wieder ist ein Monat um, die Zeit reist mit Warp 9 und ehe wir uns versehen ist sogar Ostern auch schon wieder vorbei. In alter Tradition wurden in der Comm Webby’s Eier versteckt, die größtenteils von azi und Extreme wieder zu Tage gefördert wurden. Bei der versteckten und gefundenen Menge ereilt einen große Dankbarkeit dass man die Dinger nicht auch noch alle essen musste und die Beteiligung hätte wesentlich größer ausfallen können! Allein schon das Durchwühlen von alten Threads ist die Suche wert, oft hab ich mich dabei hoffnungslos festgelesen und das eine oder andere Mal ganz schön geschmunzelt bis vor Lachen unter dem Tisch gelegen.

      Am 01.04. ist das Große Frühjahrsputz-Event gestartet und Spicy hat es sogar geschafft beim Frühjahrsputzen weder Gliedmaßen noch Hirne oder Waffeln zu verlieren. Bitte fleißig die Bude entrümpeln und mitmachen, es gibt einiges zu gewinnen.

      Die Statistik hat sich wenig verändert und sieht derzeit folgendermaßen aus:
      Die Mädels sind auf dem absteigenden Ast, denn die Frauenquote beträgt laue 22.86%, das Durchschnittsalter ist gesunken und nun auf 17.12, wenn das so weiter geht werden bei der Anmeldung Lätzchen und Rasseln verteilt. Des Weiteren scheint Ostern kein großes Fressgelage gewesen zu sein, der DurchschnittsBMI liegt bei 23.32.

      In der Verwaltung sind ein paar kleinere Veränderungen vorgenommen und die Zahl der Schaben äh Moderatoren reduziert worden. Das Rennen um die Auszeichnung für schnelles Weghuschen ist fast beendet.

      Die Planung für das Comm-Treffen 2008 nimmt dank azi’s Arbeit Formen an und wird am bewährten Ort statt finden.
      Um die Zeit bis dahin nicht zu lang werden zu lassen trifft sich der NRW-Haufen vor ab schon mal.

      donar hatte schon wieder 2 Lotto-Zähler an der richtigen Stelle, wurde aber von Neral_Jourian mit einem übertrumpft. Auch borg_ahead_two (3), voyx (2), schwalbe93 (2) hatten Glück.

      Die Signatur des Monats lautet einstimmig: „Bir(t)te nennen sie die Art des medizinischen Notfalls!“

      Fabula hat ein ihr besonders am Herz liegendes Thema zur Umfrage gemacht und möchte wissen:
      Rauchst du?
      27,08% Raucher stehen gegen 72,92% Nichtraucher bei einer Teilnahme von 48 Usern.
      Vielleicht kommt die Gewichtszunahme des BMI-Durchschnitts ja von der Rauchentwöhnung.

      Eine weitere Theorie zieht auch das Gewicht eines ominösen Paares Socken in Betracht, das ein gewisser tätowierter Herr mit auf eine Außenmission genommen zu haben scheint. Vielleicht war’s ja auch ein Tabakbeutel aber Jedenfalls war dieses wölbungerzeugende Gepäckstück im Anzug Anlass zur Spekulation über die unbefugte Mitnahme von Gegenständen, die nicht Teil der regulären Ausstattung auf einer Außenmission sind.

      An einigen Türen hat es allem Anschein nach Fälle von Vandalismus gegeben, bis jetzt konnte noch nicht ermittelt werden ob es sich hierbei um absichtliche Beschädigung, ein Versehen oder um an der Tür kratzende Katzen- äh Kassenpatienten oder diesen Geist handelt. Leicht heraus finden lässt sich dies durch die abwiegelnde Aussage dass es sich bei dem Schaden lediglich um eine Spiegelung der anderen Wandseite in der Tür handelt, wer dies behauptet war sicherlich daran beteiligt. Möglich dass es sich dabei um die gleiche Person handelt, die Ihre Zigaretten auf dem Besprechungstisch im Chat liegen ließ. Ansätze weiterer Spekulationen gehen dahin dass eine „Hirnhuber“ genannte Person sich mit ihrem Löffel an der Tür zu schaffen gemacht hat. Mehr über den Herrn kann bei Interesse in der Traumwelt erfahren werden.
      Ein weiteres Vergehen geht auf das Konto zweier Frauen aus dem Ruhrgebiet die sich durch so außergewöhnliche Schusseligkeit auszeichnen dass sie sogar die Schlüssel aus dem Regensburger Wappen verbummelt haben. Leider werden die Regensburger Bürger noch einige Zeit mit den Folgen leben müssen, wir bedauern dies. Eine Verbindung zum Austausch der Lippischen Rose durch eine Tomate im NRW-Wappen liegt nahe.

      Hinweise die zur Festnahme des/der Täter(s) beitragen werden mit einer besonderen Erwähnung im Observer belohnt.

      Es ist jedoch davon abzuraten diese Hinweise auf dem Postweg zu versenden, da einige Crewmitlieder seit geraumer Zeit das Postnetz lahmlegen. Ob der Elefant den Seven an CaitlinCavanaugh geschickt hat, NickHavoc’s Bewerbungen oder die Tesafilmpaletten von MagiaHobbs schuldig daran sind werden wir wohl nie herausbekommen. Vielleicht weiß der Postangestellte der sich durch Sevens abstrakte Kunstwerke eine goldene Nase verdient ja mehr.

      Im Darkroom hat Temudschin Beunruhigendes entdeckt:
      „Ein User namens NickHovac (Name geändert, ist aber dem Autor bekannt) schaffte es, in den letzten 2 Monaten über 20 Beiträge über eine Band namens Kotio Bordell (Name geändert, ist aber dem Autor bekannt) zu posten, obwohl er diese Musikgruppe nach eigenem Bekunden nicht mag.“
      Der Ursprung muss hier zu finden sein.

      Des Weiteren wird hier um Mithilfe für Mareika gebeten. Her mit den Bildern, irgendwer muss doch dieses eine Bestimmte besitzen.

      Die Huber-Waffel-Fraktion besitzt es wohl nicht, diese nebulösen Leute sind froh wenn sie den Puderzucker noch auf der Waffel haben. Ob es dabei um Brillen und Haarspray im Kühlschrank lagernde Mütter, sich aussperrende Väter, am T-Shirt klemmende vermisste Brillen, runterfahrende DM-Gitter oder aus dem Kopf wachsende Hummer geht, ist unerheblich. Der Grad der Beschränktheit ist das worauf es ankommt, denn auch für das geistige Strandgut unserer Comm gibt es einen Platz an dem es sich verstanden fühlen kann. Einträchtig heben sich diesbezüglich drei User hervor, die der Ansicht sind es handele sich bei ihnen um die 3 Musketiere. Auch nach gründlichen Recherchen konnte nicht herausgefunden werden dass diese wirklich die Namen Vögelchen, Pudelchen und Bienchen trugen. Deswegen ist bei ihnen und ihrer Waffolgottverehrenden Mitpatientin besonders milde Nachsicht zu üben. Vorsicht ist aber auch bei zusammenhanglosen Einwürfen geboten, solchermaßen hirngeschädigte Psychokracher reagieren auf Hohn und Spott in Form von Panamakanaleinstellunghilfsgesuchen mit Treten, Kratzen, Spucken und Beißen. Das Ausfüllen des Fragebogens im Eingangspost ist Beitragsvoraussetzung und wird bei Nichtausfüllen ab sofort mit Mißachtung gestraft.

      Abschließend möchte ich ganz herzlich grüßen:
      Birte, den Hirn-Huber, Rosi, fugos Waffel und ogufs Pickel, Peter mit „5 Cent“, Schatzi und alle Schaben

      bedah, eure Admineuse

      STVC Observer, Emma ist bei Ali im Knast!

      Griaßde, Däach, Dooch und Moinmoin, leeve Lü!

      wieder mal habe ich mich mehr oder weniger unauffällig unter die Leute gemischt, indiskret Gespräche belauscht, überall herum geschnüffelt aber auch Offensichtliches zusammen getragen. Dabei sind mir ein paar Dinge untergekommen, die durchaus erwähnenswert sind.

      Beginnen wir doch heute mal mit etwas Statistik.

      Die Frauenquote beträgt derzeit 23.07%, das Durchschnittsalter haut eine alte Admineuse regelrecht aus den Socken, es liegt bei 17.21 Jahren!! Der Durchschnitts BMI lautet 23.30 und die durchschnittliche Kriminalität ist bei 0. Bei Anträgen diesbezüglicher Delikte lassen sich die Admins sicherlich gerne mit Zuwendungen milde stimmen.

      Unsere Userin des Monats Januar ist Shauna_Nanami unterstützt von der Offiziellen des Monats: spicy
      Glückwunsch den Damen!

      Androide05 fragt in die Comm:
      „Schaut ihr euch Star Trek Fan-Filme an ? (z.B. „New Voyages“)“

      Die 40 Teilnehmer stimmten folgendermaßen ab:

      1. 45,00% Nein, hol ich aber nach
      2. 35,00% Ja, aber selten
      3. 10,00% Ja, mach ich regelmäßig
      4. 10,00% Nein, davon halt ich nichts

      Die News haben einen ganz besonders schlauen Besucher zu verzeichnen. Wusstet ihr dass die Diktatur in der Comm bedrohlichste Ausmaße angenommen hat (man steht kurz davor User zu löschen die eine falsche Farbe in der Profileinstellung gewählt haben)? Nein? Ich auch nicht, aber ein weiser Agronom, der sich durch das Posten von hochgeistigen Kommentaren hervortut weiß das besser…

      Im Forum geht es erfreulicher zu, in The Darkroom ist immer was los, es piept, grunzt, raschelt und gluckst in allen Ecken, TPan jongliert Kaffeetassen in der Dunkelheit und hofft, sie habe niemanden ernsthaft verletzt, denn da wo sie hinfällt, da wächst kein Gras mehr. G_Kar karrt eine Horde Hühner an um den Staubsauger zu ersetzen und Temudschin warnt vor dem Treten auf Haarteppiche.
      Seven_ macht im Nick Havoc-Orden die nicht ganz von der Hand zu weisende Feststellung „Die Wahrheit ist immer noch am besten. Auch, wenn es manchmal die langweiligste Variante ist“

      NickHavoc merkt treffend an „Ali voll nix schuld…Motorrad.“, was ihm leid tut denn er hat schon lange nichts Sinnloses mehr gesagt, während MichaelRa von Seven_ an die Leine genommen wird, die MagiaHobbs im Kerker in der hintersten Ecke beim Aufräumen gefunden hat. In der Sekaya – Familie wird ebenso tiefschürfend auf hochgeistiger Ebene kommuniziert wie im Darkroom, was ggf. daran liegt dass die Hälfte dieser Familie dort bereits eingezogen ist.

      Korak übt neuerdings fleißig für den Mod-Job und ist tatsächlich schon bis zur Verteilung der Event-Punkte vorgedrungen, während schwalbe93 bereits auf halber Strecke schlapp gemacht hat und erstmal in seinem eigenen Event nicht mehr gesehen ward. Es kann aber noch fleißig abgestimmt werden!

      donar und Neral_Jourian haben schon wieder an der Tür zum Lottokönig gekratzt und auch borg_ahead_two konnte einen Erfolg verbuchen. Glückwünsche werden gerne entgegen genommen, donar bevorzugt sicherlich alkoholische und unbekleidete Gratulationsvarianten.

      Wo wir gerade von donar reden, Gerüchten zufolge verbrachte er einen Teil des Samstagabends mit hängender Zunge vor der Glotze und guckte Vox. Moirasam, die bereits mit der menschlichen Anatomie vertraut ist und sogar einzelne Körperteile auswendig benennen konnte, hatte dafür bloß ein müdes Lächeln übrig.

      Nemain schuldet Temudschin noch eine Alternativ-Weltgeschichte und kann sich nicht entscheiden zwischen den Staphylokokken-Sporen, die in der Isolierung der Surveyor 3-Sonde nach der Bergung von Apollo 12 gefunden wurden, heimlich aus dem Labor entfleucht wären und die Welt zum langsamen dahinsiechen gebracht hätten oder der Challenger, die nicht auseinander gebröselt, sondern navigierunfähig vom Kurs abgekommen wäre und auf die Art ganz garstige Aliens auf die Erde aufmerksam gemacht hätte, die auch prompt auf der Matte standen um uns auszusaugen. Es bleibt anzuzweifeln ob aus der Sache noch was wird, denn auch von CaitlinCavanaugh scheint noch ein Schuldschein auf seine Einlösung zu warten, wer am Ball bleiben möchte kann das hier versuchen.

      Einen netten Tag haben sich die Herrschaften aus NRW in Essen gemacht.

      Trotz Sturmtief „Emma“ (das lahme Luder) wurde am Vorhaben festgehalten (O-Ton Nachrichten: „Halten Sie sich von Innenstädten fern!“) und sich mehr oder weniger (Betonung auf „Weniger“) pünktlich getroffen. Nachdem die Admineusen zusammen mit wulli am zugigen wunderschönen Essener Bahnhof ein paar ahnungslose Passanten mit lila Gehhilfen verdroschen hatten, ging es mit -Chako-, Reginald-Barclay und Dee in die City. Wegen der Fußlahmheit einer greisen Teilnehmerin wurde der erste Stopp bei Starbucks in der Mayerschen gemacht, wo zunächst einmal ausgiebig fotografiert wurde.

      Außer pfeifenden Mini-Blondinen und dem Starbucks-Geist gab es dort eine ganze Menge Bücher, zwischen denen dann auch schon die winkende fußlahme Greisin zurück gelassen wurde. Nachdem das Spiel „Mal-sehen-was-passiert-wenn-wir-einfach-stehen-bleiben“ aufgrund der Breite der Flaniermeile zu mäßigem Erfolg geführt hatte, wurde wulli zur Bowling-Queen gekrönt, mit Essen rumgesaut und ein Haufen unschuldiger Stofftiere entführt (Schlagzeile).
      Als letztes bliebe noch folgendes zum Treffen anzumerken:

      Wer irrt so planlos durch Wind und Sturm?
      Es ist NickHavoc der arme Wurm.
      Er hat ein ganz bestimmtes Ziel,
      doch ist ihm dieses wie’s scheint zuviel.

      Mit Zug, zu Fuß und den Daumen im Wind,
      verlassen im Chaos das arme Kind.
      Am Ende patschnass, schlecht drauf und arm dran,
      kam er bis 90 km Zuhause fast an.

      Der Bruder mit Freude ihn abgeholt,
      hätt’ ihm am liebsten den Hintern versohlt.
      „Mein Bruder, was treibst du da ohne Gefährt?
      Sag mir sind die Leute das wert?!!“

      Und die Moral von der Geschicht:
      Ein Pfadfinder, ist der Nicky wohl nicht!

      Aber wer weiß, vielleicht findet er ja hier hin.

      Außer dass borg_ahead_two am 01.03.08 1/2 Hähnchen mit zwei Brezen gegessen hat, die GärtnerIN immer der Mörder ist und Ebert_Leupaig meint dass „Wer einen hohen Turm bauen will, muss ein gutes Fundament legen“, wollte ich abschließend noch Mercury erwähnen, er hatte darum gebeten. Hallo Mercury!

      Und jetzt werde ich mich schnellstens auf die Pirsch begeben um weiter berichten zu können…

      Horrido! Glück Auf! und Gut Pfad! Eure Admineuse…

      STVC Observer, von Harmonie und Haarerausreißen

      Guten Tag liebste Mitreisende!

      Ich habe die Gelegenheiten genutzt der Crew bei sämtlichen (Un-)Tätigkeiten über die Schultern zusehen um allen anderen brühwarm davon berichten zu können und weil ich euch nichts vorenthalten möchte kommt hier eine kleine Zusammenfassung…

      Zunächst hat die Chefin sämtliche Mitglieder des total verstaubten Support-Teams reaktiviert, eins davon ist leider in den Tiefen des Netzes verschwunden und konnte nicht wieder hergestellt werden, dafür gibt es aber Zuwachs, das neue Team setzt sich folgendermaßen zusammen:

      azi
      CaitlinCavanaugh
      Deus_Irae
      Extreme
      Nemain
      NickHavoc
      Seven_

      Wenn ihr also jemanden mal richtig auf die Nerven gehen wollt, dann diesen Sieben (ist es ein Zufall das Seven_ an 7. Stelle steht?)

      Unser Lottoking donar hatte im Januar zum dritten Mal hintereinander ein Date mit Fortuna und wäre nun ein reicher Mann, würde er sich nicht mit vollem Einsatz Weib, Wein und Gesang hingeben. NickHavoc konnte beim letzten Mal nicht wieder seine 3 Zahlen erreichen und auch Neral_Jourian kam auf zwei Zähler (nicht gleich alles in Hamsterfutter umsetzen, Neral!), diesen beiden natürlich herzliche Glückwünsche zu den Gewinnen.

      Webby hätte wahrscheinlich alle seine Gewinne in Spinataktien investiert, oder wie darf man diesen Beitrag interpretieren?

      Im Bereich der Community-Events hat es eine kleine Sensation gegeben, das Event wurde freigegeben!! Es scheint sich aber um ein Versehen zu handeln, die Admins haben diesen Event-Antrag schon lieb gewonnen, immerhin rostete er seit dem 16.09.2007 an der Liste fest und gehörte zum Inventar dazu. Die Wahl zum User und Offiziellen des Monats Januar ist noch in vollem Gange, bitte fleißig abstimmen meine Damen und Herren!!

      Ein weiteres Event ist noch bis zum 21. offen, also haut in die Tasten und dichtet ein paar Ströphchen, kann doch nicht so schwer sein!

      Im Ratsbereich gibt es außer „Abstimmung beendet“ nichts Spektakuläres zu berichten, nie war sich die Comm so einig wie heute.

      Die Administration läuft wie am Schnürchen (es fallen hochtrabende Sätze wie „Ich stimm euch zu“ oder „ja, mach mal“ und auch im Modbereich ist endlich wieder Ruhe (vor dem Sturm??) eingekehrt. Der Ring wurde vorübergehend geschlossen und die Admineusen sind froh sich aus den knappen Röckchen zu pellen und die Runden-Schilder in die Ecke zu schmeißen, das Fortkehren der Scherben, zerrissenen Klamotten und den ausgerissenen Haaren hat enorme Ressourcen verbraucht, außerdem hat das Aufsammeln der ausgeschlagenen Zähne bei einigen aus der Crew Beschwerden an der Wirbelsäule und den Knien hervorgerufen.

      Im Bereich des Community-Onlinespiels sieht man gähnende Gesichter, commanderchrisi und Rommi93 wollen wissen wann es endlich weitergeht und G_Kar ist schon so verzweifelt dass er zum Ogame gegriffen hat. Gibt es Heilung? Und wenn ja wie lange dauert die Rekonvaleszenz?

      Im Comm-Rollenspiel-Bereich gibt es zwei neue Lebensläufe und die Missionsbesprechung ist weiterhin belebt, Larva hüpft knuddelt rum und bringt CaitlinCavanaugh dazu sich freuend in den Knuddelhaufen zu stürzen. So viel Harmonie kann einen zum Schaudern bringen. *g*

      „Dede hat sich in der ersten Halbzeit schon hart an der Grenze zum Platzverweis bewegt, als er Asamoah mit dem voller Wucht ins Gesicht springt.“ fachsimpelt Benjamin_Sisko im Fußballorden, Extreme interessiert sowieso bloß die schwarz-gelbe Gurkentruppe (bei uns nennt man sie „Zecken“) und wulli schafft es nicht zu akzeptieren dass der Gerald, den sie übrigens hasst, einfach bloß cool ist. *griiins*

      Gelesen wird im VC weiterhin fleißig, Abraxia empfiehlt „“Der Henker von Aix“ von Martin Corzillius“ und Caitlin möchte „P.S. Ich liebe Dich“ zuerst lesen bevor sie sich den Film ansieht. Neral vergnügt sich mit „Herr der Ringe“. Soso auf Audi-Fahrer steht er also…

      Auch die anderen Orden können über Besuchermangel nicht klagen, alles im grünen Bereich.

      Die Trek-Serien sind weiterhin aktiv, man erfreut sich am „Charaktere erraten „ und an „Commander Chakotay“, der Herr mit dem pseudopädagogischen Habitus ist bei den Damen immer noch genauso gefragt wie zu Beginn der Reise, wie er das macht? Fragt doch mal euren tierischen Berater!

      Extreme hofft immer noch (wohl vergebens) dass ENT fortgesetzt wird und auch wulli bittet um Meldungen wenn jemand etwas neues über „Serie VI“ zu berichten weiß, also Leute, lasst euch was einfallen!

      Die Diskussion über Film XI ist zum Erliegen gekommen und Fabula werkelt noch an den Tippfehlern in den unzähligen Seiten zu „Wir basteln uns eine eigene ST-Serie“.

      Bei den „Non-„Star Trek“-Serien“ gibt es nicht viel Neues und auch die „Projekte“ schlummern vor sich hin, womit wir uns dem zuwenden wo das Leben pulsiert, den „Allgemeinen Themen“.

      Der Tod von Heath Ledger hat die Gemüter erhitzt und zu einigen Grundsatzdiskussionen geführt.

      NickHavoc setzt sich vehement gegen die Missachtung von Zebrastreifen ein und plant dagegen gestiefelt und im Matrixstil durch sämtliche Windschutzscheiben zu springen. Ob das wohl hilft? Wir werden dabei sein.

      Seven_ verursachte durch ihren Liebreiz einen Stau auf der Kreuzung um sich anschließend über eine Seitenstraße klammheimlich davon zu machen und stellt dabei fest das Kommunikation einfach bloß schwer sein kann, während an einem ganz bestimmten Ort in HH das Belegen von Behindertenparkplätzen fast zu 100% feisten, deutschen Mercedes- oder BMW-Fahrern oder dümmlich glotzen Blondinen, die mit ihrem Offroad-Monster total überfordert scheinen, vorbehalten ist. So viel ich weiß ist diese Regel aber im gesamtem Bundesgebiet gültig…

      Guinan verdingt sich neuerdings im Verteilen von ominösem Gebräu weil ihr der Tee ausgegangen ist. Das werde ich mal lieber im Auge behalten (vielleicht ist da ja ein lukratives Geschäft drin).

      Die neuste Erweiterung des Foyers stellt „The Darkroom“ dar und ich habe bis jetzt immer noch nicht ganz heraus kriegen können ob es dort mit rechten Dingen zu geht, oder die „Kissenschlachten“ bloß ein Codewort für nicht jugendfreie Aktivitäten sind…

      NickHavoc ist sofort samt Couch und Sarg und unter Hinterlassenschaft seines schon stinkenden Kadavers ausgezogen und hatte sich vorgenommen am nächsten Tag die Hausbar zu holen, von der aber nichts mehr übrig gelassen wurde. Des Weiteren hat sich auch das Geheimnis von Temudschin’s ausgebeulten Hosentaschen gelüftet.
      Ich muss die Mädels dahingehend enttäuschen dass es sich dabei lediglich um eine Batterie Flakscheinwerfer nebst Notstromaggregat handelt, Temu, alter Hochstapler!

      TPan bemängelt die Präsenz einer beleuchteten Kaffeemaschine während Deus_Irae im Dunkeln einen Smart befummelt den jemand aus einem Überraschungsei geholt hat.

      Ja, das klingt alles äußerst suspekt, kommt doch mal vorbei und tastet euch mit eigenen Sinnen durch diesen Raum. Aber Vorsicht, wer weiß was da alles rumliegt!

      Abschließend folgt noch eine kleine aktuelle Signaturensammlung der Schiffsbesatzung:

      „Wenn Frauen lächeln, ist das Arsen schon in der Suppe“

      „Die Realität ist eine Illusion, die durch Alkoholmangel entsteht“

      „Wenn ihr mit Gott sprecht, nennt ihr es beten. Doch wenn Gott zu mir spricht, nennt ihr das Schizophrenie“

      „ hope it is as good as coffee”

      “A positive anything is better than a negative nothing.”

      Gerade erreicht mich noch die Eilmeldung dass unser Chef himself – Großmeister oguf – einen Amoklauf gestartet und ein ganzes Internat gekillt hat! Nach Columbine, Erfurt und Emsdetten nun auch noch Regensburg…

      Äh, ach so. Das war wohl ein Irrtum, ich nehme alles zurück, er killte das Internet, kein Internat! Kann ja mal passieren…

      So das war’s für heute, mal sehen wie es weitergeht…
      Schönen Grüß, euer Beobachter

      STVC Observer, was gibt es Neues auf dem Schiff?

      Hallo liebe Mitpatienten äh Crewmitglieder,

      sind Sie auf dem neusten Stand was Tratsch und Klatsch auf dem Schiff angeht? Was die Crewmitglieder so treiben wenn sie sich unbeobachtet fühlen? Nein? Na dann gewähre ich Ihnen einen kleinen Einblick…

      Die Woche begann mit einem sensationellen Schlamm-Catchen zwischen Fähnrich Extreme und Fähnrich Keck, die Admineusen stacksten schilderschleppend, auf Highheels und mit knappen Röckchen gewandet durch den Ring um die folgenden Runden anzukündigen, ein Sieger konnte bisher nicht ermittelt werden.

      Die Chefin eilte, eifrig wie immer, über sämtliche Decks um einigen Crewmitgliedern Plaketten auf die Stirn zu tackern. Danke auch noch mal an dieser Stelle dass Sie die Schiffsenergie aufrecht erhalten! Lieutenant Nemain zeichnet sich beim Spenden besonders durch ihre Vergesslichkeit aus, versicherte aber die versprochenen Spende-Postkarten bald abzuschicken!

      In der Comm wurde Lieutenant wulli zum „User des Jahres 2007“ gewählt, verdient übrigens wenn ihr mich fragt. Nach der Verleihung legte sie eine oscarreife Rede hin die Sie Hier nochmals nachlesen können.

      Fähnrich donar, der derzeit auch als „Mädchen“ für alles fungiert um die Chefin zu unterstützen, ist übrigens stolzer Schiffs-Lotto-Gewinner! Mit 2 Richtigen werden nun sicherlich scharenweise Schnorrer bei ihm anklopfen, aber ich versichere Ihnen, er hat den ganzen Gewinn schon in krisensichere alkoholische Getränke investiert und den größten Teil davon bereits vernichtet.

      Beim großen „Star Trek – Quiz“ wurden durch Lieutenant Commander Korak die Gewinner der ersten Runde bekannt gegeben:

      Erster Platz:
      Lieutenant Wulli (unser Hansdampf in allen Gassen…) 750EPs

      Zweiter Platz:
      Lieutenant two_of_eleven 500EPs

      Dritter Platz:
      Fähnrich Benjamin_Sisko 250EPs

      Herzlichen Glühstrumpf!

      Die Rat-Umfrage „Sollen die „Spaß-Threads“ aus den Serien-Foren in die Spiele-Ecke verschoben werden?“ hat mit 12 Abstimmungen um 10 Stimmen die absolute Mehrheit verpasst. davon stimmten 23,77% mit „ja“ und 11,88% mit „Nein“. Also bitte, etwas mehr Beteiligung könnte hier nicht schaden! Einige Ratmitglieder versuchten diese Schlappe durch eine Umgehung der Regeln noch wett zu machen, heroisch traten die Admineusen, angeführt von Fähnrich „Schatzi“ Deus_Irae, für die Einhaltung der Regeln ein.

      In der Schiffs-Administration ist nach dem äußerst lebendigen Start der neuen Mods wieder Ruhe eingekehrt und die Arbeit ist weitgehend auf ihr normales Pensum zurück gegangen.

      Superuser „The Chefin herself“ Spicy kommentiert: „Da waren wohl ein paar Leute gaaaanz fleißig *Guttis verteil*“ Ein ungenannter Admin schreibt dazu: „das ist nach jeder Wahl so, die neuen Mods sind noch frisch und strotzen vor Arbeitseifer und Enthusiasmus, sobald alle schon vorhandenen Threads umbepunktet wurden und bloß noch neue dazu kommen, treten wir uns wieder gegenseitig auf die Füße anstatt ins Kreuz. Schade dass es noch keine Admins gab als ich Mod war“

      Lieutenant Nemain weigert sich allerdings weiterhin beharrlich die Begründungstexte der Threadverschließung, die unter dem Namen des zustimmenden Admins als Beitrag am Threadende erscheinen, anzunehmen:

      „…deswegen möchte ich auch noch mal darauf hinweisen dass die Mods bei den Begründungen bitte mehr auf ihre Rechtschreibung achten, ich musste in der letzten Zeit zig Begründungen editieren, die aus o. g. Gründen unter meinem Namen dort standen“

      Es ist wohl vorher häufiger zu abenteuerlicher Rechtschreibung gekommen, mit der die von einer „Ich-gehe-an-Fehlern-in-meinen-Beiträgen-kaputt“ – Manie befallende Nemain nicht leben konnte. Der „Schiffs-Counselor“ hat bezüglich dieser Macke schon vor Jahren kapituliert…

      Die Missions-Besprechung des Community-Rollenspiel-Bereichs wurde durch das in diesen Monat zurückgekehrte Crewmitglied Fähnrich Shauna_Nanami wieder mit belebt, schön dass Sie wieder da sind Fähnrich!

      In „Community-Familien“ herrscht auch in dieser Woche wieder reger Betrieb, weiter so!

      Auch in den „Star Trek“-Serien wird nach wie vor lebhaft diskutiert, nur „Das nächste Jahrhundert“ und die „Animierte Serie“ schwächeln ein wenig. Über „Star Trek“ allgemein gibt es eigentlich nichts negatives zu berichten, bloß „Trek Tech“ staubt vor sich hin. Unter den Non-„Star Trek“-Serien sticht lediglich „Battlestar Galactica“ hervor.

      Weiterhin gut besucht ist natürlich das „Foyer“, wie könnte es auch anders sein? Es wird gezankt, sich vertragen, geknuddelt und heiß diskutiert.

      Fähnrich wulli kann zurecht die Erklärung von DJ Tomekk zu seinem mentalen Aussetzer nicht akzeptieren, das können wir wohl alle nicht, aber sein Hinweis er käme aus Berlin erklärt zumindest einiges. *zwinker*

      Lieutenant Fabula weiß zu berichten dass der Verlust des Rattenschwanzes ein unschönes Erlebnis ist, auch ich bin der Ansicht dass man sämtlichem Gelump, welches für die Behandlung der Tieropfer in „Ich bin kein Star – Holt mich hier raus“ verantwortlich ist, ebenfalls die Schwänze kupieren sollte und empfehle anschließend alle Beteiligten an diesem Ort verrotten zu lassen.

      In der Aquarium Bar findet in diesem Moment ein Kaffee-Exzess statt, sämtliche Besucher kamen mir mit weit aufgerissenen Augen und irrem Blick entgegen, ich werde mich jetzt dort nieder lassen und beobachten was die Woche noch so bringt…

      Bis bald, euer Beobachter

      Schlaflos im Ruhrgebiet…

      Seid gegrüßt liebste Crewmitglieder!

      Wie steht’s um den Schlaf? Glänzt er mal wieder mit Abwesenheit? Hier wartet man darauf vergeblich, die Nacht ist noch jung und ruft…

      Also lasst uns einen letzten Blick auf den beleuchteten Nordpark werfen, wir treffen uns in Transporter Raum 2. Die heutige Reise führt uns nach Essen und wird nicht im Shuttle zurückgelegt denn ich bin noch immer dabei eure Hinterlassenschaften in Form von Chipskrümmeln aus den rückwärtigen Polstern zu puhlen!

      Alle da? Energie!

      Und schon sind wir vor Ort!

      Der Förderturm prägt das Bild des Essener Nordens und ragt fürstlich in den klaren Nachthimmel. Könnt ihr ihn alle sehen?

      Ähem, Außenteam an Voyager, wärt ihr so freundlich Fähnrich Kims Matrix aus den Musterpuffern zu kratzen? Das waren wohl die Emitterphalanxen. Sorry, Harry!

      Das Steinkohlebergwerk wurde 1986 stillgelegt und wurde 2002 mit der angrenzenden Kokerei Zollverein zum Weltkulturerbe erhoben.

      Die Abteufarbeiten für Schacht 1 begannen 1848. Die Zentralschachtanlage Zollverein XII galt bis zu ihrer Stilllegung 1986 nicht nur als modernste, sondern auch als „schönste Zeche der Welt“.

      Wo sich heute ein moderner, lebendiger Standort für Kultur und Design befindet wurden früher täglich 12.000 Tonnen Kohle gefördert, aufbereitet und weiter zu Koks veredelt.

      Auf dem Museumspfad Zollverein und der Kokerei Zollverein können Besucher in die industrielle Vergangenheit eintauchen. Erlebnisführungen präsentieren Zollverein in all seinen Facetten. Das red dot design museum im ehemaligen Kesselhaus beherbergt die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Für Fähnrich donar bietet sich hier die Gelegenheit die Kufen zu schwingen, denn im Winter gibt es die Eisbahn Kokerei Zollverein. Auf einer Strecke von über 150 Metern geht es hindurch und vorbei an alten Koksöfen und Zechen.

      Nemain’s Empfehlung: „Imperfect Tenses“ von After Forever…

      Nachdem wir ausgiebig jeden Winkel des Geländes erkundet haben (Achtung Spicy, für uns Schusselschwestern wimmelt es hier von Gelegenheiten unser Talent zu beweisen!), Möglichkeiten zur Synthehol-Aufnahme gibt es zur Genüge, treffen wir uns am „Casino Zollverein“ (damit donar nicht an der Theke hängen bleibt) um uns auf dem Rückweg noch schnell einen ganz wundervollen Ort anzusehen.

      Unsere Zielkoordinaten:

      6° 58′ 46“ Ost – 51° 23′ 41“ Nord, 120 m über NN

      Im Essener Stadtteil Schuir finden wir nach genauem Hinsehen, geduckt in Felder und Waldstücke, die Walter-Hohmann-Sternwarte. Die Volkssternwarte, in der Nähe des Deutschen Wetterdienstes ist trotz Nähe zur Großstadt lichtgeschützt und bietet unter Fachkundiger Anleitung die Möglichkeit den Sternenhimmel zu beobachten.

      Polarlichter

      Auch wenn dieses schnuckelige Plätzchen 5 x in unsere Astrometrie passen würde, in lauen Sommernächten ist es hier großartig (blöd nur dass die Entfernung nach HH so weit ist).

      Nemain empfiehlt:

      Am Freitag, den 25.01.08, 20:00 Uhr

      Finsternisse und Transits – „Mond essen Sonne auf“

      Dieser Vortrag berichtet über verschiedene Reisen des Autors zu totalen Sonnenfinsternissen und zeigt Aufnahmen der vergangenen Transits von Venus und Merkur vor der Sonne. Die Zusammenhänge dieser „kosmischen Schattenspiele“ werden erläutert.

      Zum Ausklang des Kurztripps schauen wir noch schnell in der Aquarium Bar II vorbei und lassen uns von Seven einen Absacker bereitstellen.

      Also dann, bis demnächst, eure schlaflose Admineuse…

      Ruhrpott by Night…

      Guten Morgen liebe Crewmitglieder!

      Lässt auch bei euch der Schlaf mal wieder auf sich warten? Dann kommt doch mit, ich entführe euch auf eine atemberaubende Reise ins nächtliche Ruhrgebiet. Na los, guckt nicht so skeptisch!

      Der Ruhrpott – Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2008. Dies sind die Abenteuer der Ruhrgebietsregion, die mit ihrer 5,3 Millionen Mann starken Besatzung einige Jahre lang unterwegs ist, um neue Technologien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.

      Viele Lichtjahre vom vollendeten Strukturwandel entfernt, dringt der Pott auf Entwicklungspotenzial vor, das nie ein Mensch zuvor gesehen hat. 😉

      Steigt ein, mein Turboshuttle ist ein wenig beengt, aber ihr kuschelt ja sowieso andauernd. Anschnallen – Kippe aus – Schnauze halten. Wie wäre es mit etwas Musik? Ich empfehle für den Anfang seichte Töne und untermale das sanfte Knallen der Fehlzündungen von 120 dB mit Misantrope – „Relatives Menschsein“. Wir lassen elegant die Seitenfenster nach unten gleiten, recken die Nase in den Wind (aber Mund zu dabei!) und genießen das würzige Aroma der Boye und der Emscher, die seit jeher mehr oder weniger träge durch ihre längst nicht mehr urtümlichen Betten fließen. Schon biegen wir ab, aus Bottrop kommend, auf die B224 und das was ihr da rechts seht, ist nicht etwa das Gelege einer fremden Spezies das darauf wartet bebrütet zu werden, es sind die 50 m hohen Faultürme des Emscher-Klärwerks. Sind sie nicht wunderschön?

      Das was da hinten links an unserer Stoßstange klebt ist lediglich ein aufgemotzter Dreier BMW, der gleich penetrant darauf beharren wird unseren Staub zu schlucken. Es gibt sie hier zuhauf. Nachdem wir ihm ordentlich den Hintern versohlt haben machen wir uns auf die A 42 zu erobern, die majestätisch im Dunkeln liegt und darauf wartet von unserem unverbrannten Sprit, den wir aus dem blubbernden Endrohr hauen, getauft zu werden. Gleich da rechts könnt ihr „den Tetraeder“ bestaunen, das „Haldenereignis Emscherblick“ wurde vom Architekten Wolfgang Christ in Form einer dreiseitigen Pyramide entworfenen, 1995 als frei begehbarer Aussichtsturm errichtet und gnadenlos in die Botanik gerammt, die sich auf der staubigen Kohlenhalde breit gemacht hatte. Der gemeine Bottroper war wie immer skeptisch, „wer braucht so’n Dreck?“ haben sich alle gefragt um ein Jahr später geschlossen auf dem Ding Sylvester zu feiern und dabei den Blick übers halbe Ruhrgebiet schweifen zu lassen.

      Jeder wusste natürlich dass dieses Wunderteil einmal total beliebt sein würde!

      Auf dem Berg daneben könnt ihr übrigens das ganze Jahr die Skier auspacken. Das Alpincenter ist die längste Skihalle der Welt mit 640 m Länge und 30 m Breite. In ihr wird eine Schneeauflage von ca. 40 cm behalten. Der Standort des „alpincenters“ ist die Halde Prosperstraße, die im Osten der Stadt Bottrop liegt. Das Haldengelände hat eine Größe von ca. 31,5 ha. Natürlich gibt’s auch genug Möglichkeiten für Après Ski.

      Zieht mal die Nasen ein, ich schalte noch mal runter um die Kurve vor Osterfeld so richtig mitzunehmen, und schon ist der Gasometer in Sichtweite, das Wahrzeichen der Stadt Oberhausen. Das Ding wurde 1929 fertig gestellt und ist mit 117,5 m Höhe der größte Gasometer Europas. Er hat einen Durchmesser von 67,6 m und ein Nutzvolumen von 347 000 Kubikmetern.

      Untermalen wir das Ganze mit „Do you love me“ von Nick Cave. Genießen und Augen schließen, aber nur kurz! Bitte richtet den Blick nach links, es folgt der Wasserturm und meine gern besuchte Brücke an der Mülheimer Straße, auf der man nachts wunderbar die Seele Baumeln lassen kann!


      Auf der anderen Seite schmiegt sich das CentrO in die heimelige Landschaft, mit 70.000 m² Nettoverkaufsfläche eines der größten Einkaufs- und Freizeitzentren in Deutschland. Es bildet das Kernstück der so genannten Neue Mitte Oberhausen. Hier haben einige Crewmitglieder sich schon die Bäuche voll geschlagen und bei einer Außentemperatur von gefühlten 250° C die Klimaanlage genossen. Seven kann übrigens bestätigen dass man hier am Bahnhof Leute trifft, die Lieutenant Nemain die Sprache verschlagen. Wenn kümmern da schon die 50.000 Engländer die sich wohlig saufend in sämtliche Züge nach Gelsenkirchen quetschen. So eine WM ist doch was Feines…

      Mit den Klängen von Lordi’s „It Snows In Hell“ stimmen wir uns auf das heutige Ziel der kleinen Reise ein, den Landschaftspark Duisburg-Nord. Kurz vor dem Autobahnkreuz Duisburg – Nord nehmen wir im 4. Gang bei 5000 Umdrehungen die Ausfahrt DU-Neumühl – Achtung, festhalten! – um schon von der B8 aus gefangen zu sein von der Mystik dieses prähistorischen Ortes.

      Hier verbinden sich Industriekultur, Natur und ein faszinierendes Lichtspektakel. Im Mittelpunkt steht das stillgelegte Hüttenwerk, dessen alte Industrieanlagen den Strukturwandel bereits im wahrsten Sinne des Wortes vollzogen haben: In einem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, in einer ehemaligen Gießhalle wurde ein Hochseilparcours eingerichtet und ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut. Hier lassen wir uns in luftiger Höhe auf einem der unzähligen Laufstege nieder, genießen andächtig die bunten Lichter die alles in gespenstiges Licht tauchen, lassen uns von der Autobahn berieseln und die Nacht langsam ausklingen.

      Mal schauen, wenn ihr euch nicht zu sehr daneben benommen habt (Bierflaschen unter den Sitzen und Kaugummi an den Scheiben), dann werde ich euch gerne auch noch das Weltkulturerbe Zollverein näher bringen, aber dafür nehmen wir eine andere schlaflose Nacht….

      Neues aus Klötenhausen…

      Um es gleich vorweg zu nehmen, es handelt sich bei der Klöte nicht etwa um meine Körperteile sondern lediglich um meinen tierischen Mitbewohner der Spezies Zwergrauhaardackel, der wie man manchmal vermuten mag nur aus seinem unteren Drittel besteht weil bei seiner bevorzugten Schlafposition nur ein paar markante Merkmale herauslugen.
      Gestern hat es die Klöte einmal mehr zu einer denkwürdigen Darbietung gebracht…

      Bevor ich mich an den PC setzte um meiner bevorzugten Position zu frönen und das STVC mit meiner geschätzen Anwesenheit zu beehren, steckte ich dem länglichen Gesellen ein Schweineohr zu, damit er beschäftigt ist und nicht in aller Seelenruhe meine Handtücher oder Socken verdaut. Nach einer Weile der Stille höre ich aus dem angrenzendem Schlafzimmer ein knisterndes Scharren, untermalt mit dem Rascheln von Daunen und dem Schnaufen der Klöte. Nach ein paar Minuten in denen ich Krallentapsen auf dem Laminat vernehmen konnte, ging das Ganze von vorne los. Nachdem zweimal lautes Papierratschen aus des Dackels Behausung erklang, ahnte ich dass der „Unfugfaktor“ mal wieder größere Ausmaße anzunehmen gedachte und ging endlich nachsehen. Es verschlug mir glatt die Sprache: Unter dem Daunenbett, welches immer quer am Kopfende liegt und seine Höhle ist, finde ich eine (natürlich noch ungelesene) Zeitung, das darunter versteckte Schweineohr und zur Krönung zwei rausgerissene Seiten meines aktuellen Buches, welches einst neben dem Bett lag und jetzt in der Dackelschnute hing. Der Meister der klötenlüftenden Rückenlage hat es tatsächlich gebracht sein Schweineohr in Zeitungspapier zu wickeln und weil das nicht reichte musste mein Buch dran glauben. Kann man da böse sein?? *g*
      …to be continued…

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