Aber mein Vater hat gesagt…

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… vor Jahren war er am 23. Dezember mit einem T-Shirt unterwegs, als er seinen Christbaum aus dem Wald holte.
Hinzufügen möchte ich, das war lang vor meiner Erdenzeit.
„Den Klimawandel gibt es wirklich!“ „Nein!“, sagt er.
Mitte Jänner, 18 Grad Aussentemperatur und das um 22 Uhr Abends. Zwei Stunden später ein „Orkan“, wie ich ihn noch nicht erlebt habe.
„Glaubst du mir jetzt?!“ *keine Antwort*

Die Medien und Filmfabriken bombardieren uns ja mit Fiction. Nur als Beispiel „The Day after Tomorrow“. Wer den Film kennt, wird mir zustimmen, dass es so nie ablaufen kann. Und wenn sich der Filmemacher einen Gedanken im Hinterkopf behielt, als er den Film produzierte, dann den, dass es „nur Show“ ist. Und er damit keineswegs auf ein wirklich großes Problem, welches auf uns zukommt, hinweisen wollte.

Die Skigebiete klagen über Schneemangel. Zumindest taten sie das bis vor dem „Orkan“. Danach begann es ja zu schneien. In manchen Gegenden so heftig, dass es zu mehr Waldschäden kam als durch den Megasturm. Worauf läuft das hinaus?
Haben wir in 20 Jahren dann überhaupt noch Schnee? Oder nurmehr in Gebieten jenseits der 3000m über dem Meeresspiegel.

Eine Naturkatastrophe jagd die andere, aber den Klimawandel gibt es nicht…

Unterhaltsames Phänomen ist unsere Politik. Führen sie doch glatt auf teilstücken der Autobahn eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100km/h ein um die Abgasbelastung zu reduzieren und somit der Umwelt zu helfen. Leute??? Schwer gefehlt!
Das ist der falsche Hebel um Mutter Natur zu zeigen, dass wir es doch nicht so böse mit ihr meinen.

Wieviele Jahrhundertfluten müssen uns noch „überraschen“?
Wieviele Stürme und Orkane müssen noch unsere Häuser abdecken?
Wieviele schneefreie Weihnachten und ganze Winter müssen noch kommen?
Wieviele denn?

Ein Gedanke zu „Aber mein Vater hat gesagt…

  1. Komivo

    Du, mein Vater sagt auch, dass es den Klimawandel nicht gibt. Der
    sagt, das Klima wiederholt sich nur und dass es diese Fluten auch
    schon mal gab, genau wie die extremen Schneefälle und das vergilbte
    Gras im Sommer. Der redet von meterdicken Schneeschichten in seiner
    Kindheit in Sachsen und Der Hitze schlechthin beim Urlaub in
    Berlin. Und er schimpft immer auf die Panikmache und erklärt mir
    irgendwas mit dem Planeten, der sich ja nicht einfach nur statisch
    um die Sonne dreht und welche Neigungen da eine Rolle spielen und
    in welchen Teilen des Hunderjahrkalenders das Wetter schon mal
    genauso war. Und weiß ich auch nicht, was ich davon halten soll –
    ob es wirklich so ernst da draußen ist? Einerseits denk ich mir :
    „Also, die stellen sich doch da nicht aus Blödelei hin mit ihren
    schmelzenden Polarkappen.“ Dann überleg ich wieder: „Na, wie lange
    werden die das denn wohl schon untersuchen? Waren die vor hundert
    Jahren schon da? Haben Sie vielleicht den Moment verpasst, als die
    Kappen schmolzen und wieder fest wurden – nur mal eben so, wegen
    der Neigung des Planeten und der Sonne und…“ Na, was wissen wir
    denn schon? Nichts, nada, nothing. Wir haben das Jahr irgenwann mal
    in Jahreszeiten unterteilt und nun, Freund Winter, motzen wir, denn
    zu spät kommen is nich! Nicht mit uns! Und der Orkan? „War alles
    schon mal da.“, sagt Papa. Und ich, zwischen den Medien und seinen
    Erklärungen, denke mir dann einfach, dass Freund Winter, der Planet
    und die Sonne das vielleicht unter sich ausmachen können – denn es
    ist ja so viel einfacher, nicht darüber nachzudenken.

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